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Fußball: Spitzenspiel? Übertrieben!

Fußball : Spitzenspiel? Übertrieben!

Fußball-Niederrheinligist SF Baumberg tritt nach zwei Erfolgen als Dritter beim Zweiten VfL Rhede an. Trainer Jörg Vollack sieht darin kein Spitzenspiel, aber eine schwierige Aufgabe: "Wir müssen über den Kampf kommen."

In der Fußball-Niederrheinliga befinden sich die Sportfreunde Baumberg (SFB) als Dritter in einer guten Ausgangposition und nach zwei Siegen kann das Team von Trainer Jörg Vollack der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim ebenfalls stark in die Saison gestarteten Zweiten VfL Rhede mit Zuversicht entgegensehen.

"In der jetzigen Phase von einem Spitzenspiel zu sprechen, halte ich für übertrieben.Am dritten Spieltag fehlt mir die Aussagekraft dafür. Natürlich wollen wir an unsere Leistungen anknüpfen — aber das will Rhede sicher auch", vermutet der SFB-Coach. Beide Mannschaften haben sechs Punkte und eine weiße Weste.

Durch das bessere Torverhältnis rangiert der VfL (4:1 Treffer) aber knapp vor Baumberg (5:3). "Rhede geht mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein an den Start — wie wir", sagt Vollack.

Noch eine Parallele: Der kommende Gegner ist in weiten Teilen zusammengeblieben und er kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. In Tim Elsinghorst (vom 1. FC Bocholt gekommen) und Simon Lechtenberg verfügt Rhede über schnelle Angreifer. Gleichzeitig gehören Nachwuchskräfte wie Kevin Juch (eigene A-Junioren) zum Kader der ersten Mannschaft.

Hinter die Abwehrkette

"Die Jungs sind hungrig und abgebrüht. Und sie können uns das Leben schwer machen", vermutet Vollack, der allerdings ein passendes Mittel kennt: "Wir müssen viele Bälle im Mittelfeld gewinnen, nach wie vor über den Kampf ins Spiel kommen, auf dem großen Platz die Räume eng machen und schnell hinter deren Abwehrkette kommen. Dann erarbeiten wir uns gute Einschuss-Möglichkeiten — genau wie beim 4:3 in Bocholt." In der Defensiv-Arbeit sollten die Sportfreunde dafür deutlich zulegen.

Lieber vorsichtig

Die beiden Mittelfeldspieler Dominik Kepper und Fabian Nowak machen zwar das Mannschaftstraining wieder mit, dürften jedoch noch keine Rolle in Vollacks Plänen haben. Vielleicht reicht es immerhin zu einem Einsatz in der SFB-Reserve, um Versäumtes aufzuholen. Ein Risiko werden die Sportfreunde auf keinen Fall eingehen. Dazu gibt es ohnehin keinen Grund — weil die Ausgangslage derzeit so gut ist.

(RP)