1. NRW
  2. Städte
  3. Langenfeld
  4. Lokalsport

Skaterhockey: Mit den letzten Reserven

Skaterhockey : Mit den letzten Reserven

Der Doppelspieltag in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd brachte den SG Langenfeld Devils ein 5:7 gegen den Ersten Freiburg Beasts und ein 9:4 gegen den ISC Mannheim Monsters. Das Team von Trainer Dieter Klaus gab alles.

Die SG Langenfeld Devils haben in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd einen ereignisreichen Doppel-Spieltag hinter sich, der ihnen in zwei Heimspielen einen Sieg und eine Niederlage brachte. Gegen den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten Freiburg Beasts unterlag die Mannschaft um Trainer Dieter Klaus mit 5:7 (2:4, 2:2, 1:1), während sie sich gegen den Vorletzten ISC Mannheim Monsters beim 9:4 (0:2, 4:2, 5:0) klar durchsetzen konnte.

Freiburg, das mit 12:0 Punkten aus sechs Spielen das Maß aller Dinge ist, präsentierte sich erwartungsgemäß stark. In Führung gingen aber die Langenfelder, denn Nico Heintges nutzte die Vorlage von Patrick Brendel zum 1:0 (4.). Die Antwort der Gäste folgte prompt — 1:1 (5.), 1:2 (6.). Die Freude über das 2:2 (9.) durch Maurice Gladbach hielt ebenfalls nicht besonders lange, weil die Treffer zum 2:3 (19.) und 2:4 (20.) einen Punktgewinn der Devils wieder in weite Ferne rücken ließen.

Offensiv voller Leidenschaft

Im zweiten Drittel waren die Teufel zunächst besser und erspielten sich viele Chancen. Als Konsequenz gabs das 3:4 durch Maurice Gladbach (28.). Wieder nur eine Minute später stellten die Freiburger erneut den alten Abstand her — 3:5 (29.). Selbst das 4:5 von Tim Dorneth (32.) brachte dann wenig, denn in der 40. Minute trafen die Gäste erneut.

  • Entwicklung der Pandemie : Corona-Inzidenz in NRW sinkt auf 276,5
  • Ein PCR-Test wird für die Analyse
    Coronazahlen am Sonntag : Infektionszahlen in Hilden und Haan bleiben stabil
  • Ist heiß auf die Bundesliga: Botic
    Tennis : Weg frei für Start der Bundesliga am 4. Juli

Und nach dem 4:6 konnte Langenfeld das letzte Drittel über ein leidenschaftlich vorgetragenes Offensivspiel ausgeglichen gestalten (1:1), doch keine Wende herbeiführen. Das letzte Tor im kraftraubenden Duell erzielte Nico Heintges (54./5:7). "Wir haben das erste Drittel verschlafen", sagte Devils-Kapitän Tommi Melkko, "der Sieg für Freiburg geht in Ordnung. Für uns war aber mehr möglich."

Gegen Mannheim boten die Devils ein zerfahrenes erstes Drittel, das ihnen gegen die auf Konter eingestellten Gäste das 0:1 (3.) und 0:2 (10.) einbrachte. "Wir hatten noch das Spiel gegen Freiburg in den Knochen", urteilte Melkko, "vor allem in der Abwehr waren wir nicht konsequent genug." Das zweite Drittel lief aus Devils-Sicht erfreulicher und es ging Schlag auf Schlag — zunächst mit dem 1:2 (24./Markus Kruber), 2:2 (28./Dorneth) und 3:2 (31./Heintges). Nach dem 3:3 (37.) legte Langenfeld das 4:3 vor (39./Sebastian Schwickardt), ehe Mannheim erneut ausglich (4:4/40.).

Fünf Wirkungstreffer

Erst der dritte Abschnitt war eine deutliche Angelegenheit. Kruber (52./53.), Torben Buchholz (55.), Christoph Hermes (57.) und Marc-André Grefen (60.) trafen zum 9:4 für die Hausherren, deren Bilanz nach sechs Spielen mit 7:5 Punkten positiv ist und momentan sogar für den zweiten Tabellenplatz reicht.

(dora)