Handball: Nächste Runde im Kampf um den Klassenerhalt steht an

Handball : Nächste Runde im Kampf um den Klassenerhalt steht an

Handball: Nach dem Sieg in Gartenstadt ist der TV 1860 Erkelenz gut im Rennen. Jetzt wartet der ASV Süchteln.

Pflichtpunkte, Teil zwei: Für Landesligist TV 1860 Erkelenz steht die nächste Runde an, um im Kampf um den Klassenerhalt weiter vorne zu bleiben. Am letzten Spieltag funktionierte das beim SSV Gartenstadt ganz ordentlich, wobei man den Beginn des Spiels besser vergisst. Ohnehin zählt auch mehr das, was nach 60 Minuten auf dem Papier steht - und das war ein knapper 30:29-Sieg. Heute gastieren die Erkelenzer beim ASV Süchteln.

Die Süchtelner ließen in dem für sie wichtigen Spiel gegen die DJK Germania Oppum (kommt am 31. Januar nach Erkelenz) Federn. 15:18 hieß es schließlich aus Sicht des ASV, der sich damit von den Krefeldern in der Tabelle überholen ließ. Also stehen die Gastgeber der Erkelenzer schon deutlich unter Zugzwang. Und genau da müssen die Erkelenzer also ansetzen und jegliche Süchtelner Bemühungen von Beginn an unterbinden. Wie sagte ETV-Athletik-Trainer Thorsten Frings neulich noch: "Wenn die Mannschaft fit und topmotiviert ist, ist alles drin." Das gilt heute ganz besonders.

In der Bezirksliga erlebte der ASV Rurtal Hückelhoven eine regelrechte Berg- und Talfahrt - die immerhin am Berg mit zwei Punkten endete. 30:29 hieß es am Ende bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II. Auf Rurtal wartet nun wieder eine Auswärtsaufgabe, und zwar bei dem unbequemen Team von Welfia Mönchengladbach. Die Welfen sind in der Spitzengruppe gut im Rennen, doch beim Rheydter SV setzte es am vergangenen Spieltag eine derbe Klatsche, mit der wertvolle Punkte plötzlich futsch waren. Erheblich mehr Probleme als die Rurtaler haben indes die Erkelenzer. Die zweite Mannschaft gab vorige Woche die Punkte kampflos ab. Morgen stellt sich Tabellenführer HG Kaarst/Büttgen bei der Zweiten des ETV vor.

Beim TuS Oberbruch in der Frauen-Bezirksliga stellt sich allmählich die Frage, wie lange es noch gut geht, auch mit geringem Kraftaufwand zu agieren. Sicher: Dem TuS, der sich auf direktem Weg zurück in die Landesliga zu befinden scheint, wird das Leben im Kreisoberhaus nicht ernsthaft schwer gemacht. Und ausgerechnet dann steht das Spiel bei Schlusslicht Rheydter TV II an. Es ist wohl nicht vermessen anzunehmen, dass die Oberbrucherinnen auch dieses Spiel für sich entscheiden werden.

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