Hockey: CHTC startet in der Halle

Hockey : CHTC startet in der Halle

Zu Halbzeit der Feldsaison belegen die Herren in der Bundesliga den fünften Tabellenplatz. Am Freitag beginnt die Hockey-Hallenrunde mit dem Heimspiel gegen Uhlenhorst Mülheim. Auch bei den Damen geht es wieder aufwärts.

Hockey Noch vor elf Tagen standen die Hockeyspieler des Crefelder HTC in der Bundesliga zum Abschluss der Hinrunde in Berlin auf dem Feld. Nun gilt es für die Mannschaft von CHTC-Trainer Mats Mahn, in der Halle gegen die starke Konkurrenz wie Uhlenhorst Mülheim, den ersten Heimgegner am Freitag ab 20 Uhr, zu bestehen.

Die bisherige Feldsaison kann sich sehen lassen. Der CHTC steht auf Platz fünf besser dar als gedacht und hat gegenüber der vorherigen Saison acht Punkte mehr auf dem Konto. "Die Entwicklung vor allem der jungen Spieler zeigt nach oben. Wir sind da auf einem guten Weg", sagt Mahn, der als internes Ziel mindestens Platz neun vorgegeben hatte.

Zur Eingewöhnung auf die Hallensaison blieb allerdings nicht viel Zeit. Dies zeigte sich auch prompt am vergangenen Wochenende beim Bonfiglioli-Cup in Neuss, bei dem der CHTC abgeschlagen den letzten Platz belegte. Dennoch ist sich der Krefelder Cheftrainer sicher, dass sein Kader für die Winterrunde sehr gut aufgestellt ist.

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Im Tor ist Niklas Sakowski gesetzt, was den langjährigen Stammtorhüter Christian Schulte dazu veranlasste, für die Winterrunde zum Düsseldorfer HC zu wechseln. Mit U18-Nationaltorhüter Mark Appel steht ein talentierter Akteur parat, der im Notfall das Vertrauen des Trainers genießt.

Etwas Sorgen gibt es im Dezember, wenn die beiden Nationalspieler Linus Butt und Oskar Deecke wegen der Champions Trophy im australischen Auckland fehlen werden. Doch gerade in dieser Phase stellt Mahn den Anspruch, dass die Mannschaft das Fehlen der beiden Leistungsträger kompensieren muss.

Vor allem die Homogenität und die taktische Disziplin sollen hier die Trümpfe zum Sieg sein. Mit Felix Klein und Till Kriewet laufen immerhin zwei Spieler mit auf, die als Hallenspezialisten gelten. "Es ist nicht schlimm, wenn wir nur Dritter werden. Das wäre kein Beinbruch", sagt CHTC-Vorsitzender Dirk Wellen, um schon vorab den Druck vom Team zu nehmen.

An alte glorreiche Zeiten möchten auch die Damen des CHTC anknüpfen. Die Oberligamannschaft von Trainer Uli Köppen ist im Feld trotz begrenztem Personal souverän Herbstmeister geworden. Nach so einer Leistung ist der Aufstieg oberste Prämisse. Auch in der Halle hat Köppen aufgrund des kleinen Kaders so seine Probleme: "Bei Verletzungen kann es schon eng werden."

Mit dem Vorbereitungsspiel gegen die schwedische Nationalmannschaft haben sich die Damen auf die Hallenrunde bestens eingestimmt. Und auch dort gilt es, möglichst oben um den Aufstieg mitzuspielen, wobei der weibliche Nachwuchs mit integriert werden soll. "Beim CHTC soll der Nachwuchs gefördert und weiter nach oben gebracht werden. Das ist das, was wir wollen", beschreibt Vereinschef Dirk Wellen eines der Hauptaugenmerke seines Clubs.

(RP)
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