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Krefelder Surfpark Thema in der Bezirksvertretung Uerdingen

Bezirksvertretung Krefeld-Uerdingen : Hengst zu Surfpark - Öffentlichkeit früh beteiligen

Der geplante Surfpark am Elfrather See beschäftigte am Mittwoch erneut die Mitglieder der Bezirksvertretung Uerdingen. Kontroverse Diskussionen über das Thema blieben weiterhin aus. Die Pläne der Stadt wurden zur Kenntnis genommen.

Bereits Anfang des Jahres war den Mitgliedern der Bezirksvertretungen Ost und Uerdingen, in deren Bereiche Teile des Planungsgebietes für den neuen Wellenreiter-Park am Elfrather See fallen, das sportliche Spaßprojekt vorgestellt worden. Mittwoch nun beschäftigten sich die Bezirksvertreter aus Uerdingen auf ihrer ersten Sitzung nach der Pandemie bedingten Pause erneut mit dem auf insgesamt knapp neun Hektar Fläche geplanten Surfpark (wir berichteten). In einer kurzen Präsentation bemühte sich Ludger Walter vom Krefelder Planungsamt, mögliche kritische Nachfragen im Vorhinein auszuräumen.

So soll der Bodenaushub für die Wellenlagune für die Ausgestaltung des Geländes verwendet werden. Eine vorhandene Erhebung soll zu einem Hügel ausgeweitet werden, auf dem es 40 Plätze für die Aufstellung von Mobilheimen mit Seeblick geben soll, auf zwei weiteren Gebieten können Zelte und Wohnmobile Platz finden. Aus versicherungstechnischen Gründen muss die Gesamtanlage eingezäunt werden. Dennoch kann der rund um den See führende Spazierweg mit Anpassungen erhalten werden. Wenn der abschließende Ratsbeschluss Ende 2021 erfolgt, könnte der Surfpark 2023 seinen Betrieb aufnehmen.

Bezirksvorsteher Jürgen Hengst forderte mit Nachdruck, die Öffentlichkeit frühzeitig an der Planung zu beteiligen, um den Zeitplan einzuhalten. Gegen die Stimme von Bezirksvertreter Manfred Göbel (Die Linke), nahmen die Bezirksvertreter die Darlegungen zur Kenntnis.