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Korschenbroich: Corrys Fischecke im Hannen-Center wird 25 Jahre alt

Jubiläum in Korschenbroich : Seit 25 Jahren verkauft „Corry“ ihren frischen Fisch

Seit 1995 hat Cornelia Haasnoot-Schumacher ihren Laden im Hannen-Center. Und noch soll lange nicht Schluss sein. Ihre Stammkunden schätzen die Qualität ihrer Waren und ihre lockere Art.

Seit einem Vierteljahrhundert gibt es bei Cornelia Haasnoot-Schumacher im Korschenbroicher Hannen-Center eine große Fischauswahl. „Ist ne verdammt lange Zeit“, gibt sie zu. Doch noch sei für die 59-Jährige kein Ende in Sicht. „Das ist alles eine Frage der Gesundheit. Es können noch fünf, aber auch noch zehn Jahre sein.“

Bis dahin bleibt die Inhaberin von „Corrys Fischecke“ wohl eine der bekanntesten Einzelhändlerinnen in Korschenbroich. Denn der Laden läuft weiterhin, auch in Corona-Zeiten. „Das ist natürlich eine besondere Situation“, sagt Haasnoot-Schumacher. Das Essensangebot vor Ort habe sie daher einschränken müssen. Und auch die Jubiläumsfeier musste zunächst ausfallen.

Dem Fischverkauf tut das jedoch keinen Abbruch. Auch das Gespräch zu ihrem Jubiläum kann Haasnoot-Schumacher nicht ohne Unterbrechungen führen. „Ich muss mal gerade bedienen“, sagt sie dann. Neue Kunden im Laden, einer hatte Kabeljau vorbestellt. „Ich habe viele Stammkunden, ohne die wären es wohl keine 25 Jahre geworden“, betont Haasnoot-Schumacher,

Einer der regelmäßig vorbeischaut, ist Dieter Kauertz aus Mönchengladbach. Jeden Freitag komme er extra für Backfisch und Kartoffelsalat nach Korschenbroich. „Das ist eine Tradition bei meiner Frau und mir“, sagt er. Der Backfisch sei schön knusprig, der Kartoffelsalat „fantastisch“. Dafür reise er gerne an. Er schätze die sehr hohe Qualität, die große Auswahl und dass „Corry“, wie Haasnoot-Schumacher genannt wird, immer für ein Späßchen zu haben sei. Kauertz hat ihr sogar ein Lied gewidmet. Auf die Melodie des Schlager-Klassikers „Anita“ von Costa Cordalis.

„Ich bin in der Branche groß geworden“, sagt Haasnoot-Schumacher. Von Kindesbeinen an habe sie sehr viel gelernt. Dafür sei sie bis heute dankbar. Vor allem der Kontakt mit den Kunden bereite ihr bis heute viel Freude. „Wir haben ja alle unsere kleinen Problemchen“, sagt sie. Da gebe es mit den Stammkunden gerne mal einen Plausch am Verkaufsthema vorbei. Was nicht heißt, dass es nie um den Fisch selbst geht. „Wenn jemand einfach nur aufzählt, was er alles kaufen will, stoppe ich ihn gerne auch mal“, sagt sie. Dann frage sie ihn, ob er das wirklich alles zum Essen braucht. „Ich verkaufe nicht nur gerne, ich berate auch gerne.“