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SG Keeken/Schanz wagt das Abenteuer Kreisliga A

Fußball : SG Keeken/Schanz wagt das Abenteuer Kreisliga A

Vorstand, Trainer und Spieler des Tabellendritten der Kreisliga B haben sich einstimmig für den Aufstieg ausgesprochen. Die junge Mannschaft hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.

Die SG Keeken/Schanz, die als Tabellendritter in der Gruppe eins der Fußball-Kreisliga B den Aufstieg geschafft hat, freut sich auf das Abenteuer Kreisliga A. Die Mannschaft von Trainer Stefan Stang gewann in der abgebrochenen Spielzeit 14 ihrer 20 Spiele und kassierte sechs Niederlagen. Torschützenkönig der SG wurde Finn Schmidthausen mit 15 Treffern – gefolgt von Niklas Adomeit (12) und dem Freistoß- und Elfmeterspezialisten Simon Berressen (11).

Berressen, dem Angebote von höherklassigen Vereinen vorlagen, bleibt den Rot-Weißen erhalten. „Er ist ein wichtiger Spieler für unser junges Team“, sagt Stefan Stang, der die Vereinigten zur Saison 2012/2013 übernommen und stetig weiterentwickelt hat. In früheren Jahren besaß die Spiel-Gemeinschaft den Ruf einer eher rustikalen und robusten Kampftruppe, die nur wenige fußballerische Akzente setzen konnte. Das hat sich geändert.

„Unsere Entwicklung zeigt nach oben, wie man es auch den Endplatzierungen in der Tabelle ablesen kann. Es ging von Jahr zu Jahr immer höher. Wir haben eine junge Mannschaft zusammen, in der hauptsächlich Spieler aus Keeken, Schenkenschanz und Düffelward stehen“, sagt Stang, der mit der Trainingsbeteiligung zufrieden war. Er setzte in der abgelaufenen Saison 20 Spieler ein.

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Erst nach intensiven Gesprächen zwischen Vorstand, Trainer und Spielern entschloss sich die SG Keeken/Schanz, den Sprung ins Kreisliga-Oberhaus zu wagen. „Wir haben alle Vor -und Nachteile bezüglich des Aufstiegs abgewogen und dann ohne Gegenstimme beschlossen, die Sache anzugehen. Mal sehen, wie es sich nun entwickelt“, sagt Stang. Da der Sprung in die höhere Klasse überraschend und kurzfristig kam, war die Planung für die A-Liga zunächst schwierig. Neuzugänge wird es wohl nicht geben, die Mannschaft bleibt bis auf ein Ausnahme zusammen.

„Unser Ziel als Neuling ist der Klassenerhalt, aber wir haben nicht die Hosen voll. Zum Start ist es wichtig, die Euphorie mitzunehmen und Punkte zu sammeln“, sagt der Coach. Stefan Stang ist jedenfalls nicht bange vor dem neuem Abenteuer.