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Niederrheinpokal: Halbfinale des 1. FC Kleve steigt am 18. August

Fußball : Niederrheinpokal: Halbfinale des 1. FC Kleve steigt am 18. August

Ob Zuschauer bei der Begegnung mit dem Oberligisten 1. FC Bocholt zugelassen sein werden, scheint derzeit noch ungewiss zu sein. „Wir werden nun erst einmal bis zum 15. Juli abwarten, wie wir mit der Zuschauer-Frage umgehen“, sagt Vorsitzender Christoph Thyssen.

Vor einer Woche hatte der außerordentliche Verbandstag des Fußball-Verbandes Niederrhein (FVN) bereits für eine Fortsetzung des Niederrheinpokals votiert. Nun steht auch der Termin der Halbfinal-Partien fest.

Der Oberligist 1. FC Kleve trifft am Dienstag, 18. August, auf den Ligakonkurrenten 1. FC Bocholt. Parallel dazu kämpfen der TVD Velbert und Rot-Weiss Essen um den Einzug ins Finale. Über die Anstoßzeit werden die Vereine in den kommenden Tagen beraten müssen. „Es ist wichtig, dass wir jetzt endlich Klarheit über den Spieltermin haben. Nun können wir auf den 18. August hinarbeiten und uns passend vorbereiten“, sagt Kleves Trainer Umut Akpinar, der das Halbfinale gegen den Lokalrivalen aus Bocholt für ein „Knaller-Spiel“ hält.

Allerdings scheint noch unklar zu sein, ob überhaupt Zuschauer im Klever Bresserberg-Stadion anwesend sein werden. Der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung nach, die noch bis zum 15. Juli gilt, wären maximal 100 Personen zugelassen. Ob und wie sich die Verfügung bis zum 18. August ändert, ist unklar. „Wir werden nun erst einmal bis zum 15. Juli abwarten, wie wir mit der Zuschauer-Frage umgehen. Ich kann aber heute auch nicht völlig ausschließen, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden wird“, sagt Christoph Thyssen, Vorsitzender des 1. FC Kleve. Ursprünglich hatten die Vereinsverantwortlichen sogar mit bis zu 2000 Fans gerechnet.

Zwar hätte man im Stadion genügend Platz, die erforderlichen Hygiene-Bestimmungen einzuhalten. Doch Thyssen sagt: „Wenn jetzt nur 100 Zuschauer zugelassen wären, würde es zu riesigem Stress führen, wenn man entscheiden muss, wer denn nun kommen darf und wer nicht.“

Zudem weist der Vorsitzende darauf hin, dass man auch von der Bresserbergstraße aus ins Stadion blicken kann. Dort könnten sich dann all jene versammeln, die keine Eintrittskarte bekommen haben. „Zwar wäre das dann ein städtisches Problem. Aber das wird alles sehr problematisch. Ich fürchte, dass die Besonderheit dieser Halbfinal-Partie bei diesen Rahmenbedingungen ein wenig untergeht“, sagt Thyssen.

Am kommenden Mittwochabend startet der Oberligist 1. FC Kleve ins Training. „Unsere Akkus sind wieder voll“, sagt Umut Akpinar. Zum Auftakt wird der Trainer auch seine Neuzugänge Pierre Heyer (KFC Uerdingen), Calvin Top (VfL Rhede) und Luca Thuyl (SV Hö.-Nie.) begrüßen dürfen.

Gleiches gilt für die FC-Eigengewächse Marten Albrecht und Leander Derksen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass der Fusionsklub in den kommenden Tagen noch weitere Neuzugänge vermelden wird. „Wir sind mit dem Grundgerüst des Kaders schon jetzt zufrieden. Dennoch halten wir die Augen nach zwei weiteren Spielern offen“, sagt Umut Akpinar.