Fußball : "Kein übermächtiger Gegner"

NRW-Liga: Der 1. FC Kleve tritt Freitagabend um 19.30 Uhr bei der SG Wattenscheid 09 im Lohrheidestadion an. Eine Platzkommission entscheidet heute Vormittag, ob die Partie ausgetragen werden kann.

An das Wattenscheider Lohrheidestadion hat der 1. FC Kleve gute Erinnerungen. In der vergangenen Saison gelang den Rot-Blauen dort gegen den VfL Bochum II ein 1:0-Auswärtssieg, der kurzfristig noch mal Hoffnung aufkeimen ließ, den Regionalliga-Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Bekanntlich hat es am Ende nicht gereicht, deshalb spielen die Klever aktuell in der NRW-Liga und treffen bereits heute Abend um 19.30 Uhr, abermals in der Lohrheide, auf die traditionsreiche SG Wattenscheid 09. Ob die Partie auf dem ramponierten Rasen tatsächlich angepfiffen wird, entscheidet heute Vormittag um 11 Uhr eine Platzkommission. SG-Trainer Stefan Blank war gestern guter Dinge: "Ich hoffe, dass wir spielen können."

Ohne Behrendt und Aksoy

Beim 1. FC Kleve hat sich personell gegenüber dem 3:3 beim VfB Hüls nicht viel getan. Patrick Behrendt und Bulut Aksoy fallen vorläufig aus, wobei Aksoy vielleicht in zwei Wochen wieder ins Training einsteigt. Adrian Mahr, der zuletzt hinter den Spitzen agierte, plagen immer noch Rückenprobleme. Sollte er ausfallen, was gestern nicht gänzlich auszuschließen war, werden entweder Milan Dehnen oder Christian Klunder in die Startformation rücken.

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Kleves Co-Trainer Werner Buttgereit hat Wattenscheid beim jüngsten 2:0-Erfolg gegen Fortuna Köln beobachtet. "Kein übermächtiger Gegner", hat er FC-Coach Georg Kreß mitgeteilt, der angesichts der überflüssigen Gegentore in Hüls fordert: "Wir müssen unsere Fehler minimieren und wollen dort punkten."

Wattenscheids Trainer Stefan Blank, ein ehemaliger Bundesliga-Profi, hatte sich seine erste Station an der Seitenlinie wohl anders vorgestellt. "Wir haben einen sehr, sehr schlechten Start hingelegt", räumt er ein. "In den letzten Spielen waren wir absolut im Aufwärtstrend. Jetzt müssen wir nachlegen." Ein besonderes Augenmerk sollte die FC-Hintermannschaft auf SG-Stürmer Dimitrios Ropkas richten, der bislang sechs Treffer markierte.

Blank, der gleich 17 neue Spieler integrieren musste, hat die Klever persönlich in Augenschein genommen. Sein Urteil: "Die sind vorne gefährlich besetzt. Da müssen wir aufpassen."

(RP)