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Kleve: Polizei: Überwachung mit ProViDa ist erfolgreich

Kleve : Polizei: Überwachung mit ProViDa ist erfolgreich

Fast täglich überwacht die Polizei im Kreis Kleve den Verkehr "verdeckt" mit den zivilen "ProViDa"-Fahrzeugen. Bereits seit 2004 ist ein entsprechendes Motorrad, seit 2005 auch ein ziviler Pkw der Polizei auf den Straßen des Kreises unterwegs – vor allem, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, aber auch um andere Verstöße gegen die Vorschriften mittels Videoaufnahmen beweissicher feststellen zu können. Die "verdeckte Überwachung" ist laut Polizeisprecher Heinz Vetter eine nötige Ergänzung zu den "offenen" Maßnahmen der Polizei. "Sonst würden sich die Verkehrsteilnehmer zu sicher fühlen können. Man muss jederzeit damit rechnen, dass man kontrolliert wird", meint der Polizeibeamte.

Fast täglich überwacht die Polizei im Kreis Kleve den Verkehr "verdeckt" mit den zivilen "ProViDa"-Fahrzeugen. Bereits seit 2004 ist ein entsprechendes Motorrad, seit 2005 auch ein ziviler Pkw der Polizei auf den Straßen des Kreises unterwegs — vor allem, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, aber auch um andere Verstöße gegen die Vorschriften mittels Videoaufnahmen beweissicher feststellen zu können. Die "verdeckte Überwachung" ist laut Polizeisprecher Heinz Vetter eine nötige Ergänzung zu den "offenen" Maßnahmen der Polizei. "Sonst würden sich die Verkehrsteilnehmer zu sicher fühlen können. Man muss jederzeit damit rechnen, dass man kontrolliert wird", meint der Polizeibeamte.

Dass die ProViDa-Überwachungsmaßnahmen im Kreis Kleve erfolgreich sind, und damit vor allem schwerwiegende Verstöße nachgewiesen werden, belegt laut Heinz Vetter eine Bilanz der vergangenen Woche, die die Kreispolizei nun vorgelegt hat. Insgesamt erstatteten die "verdeckt" ermittelnden Beamten innerhalb von sieben Tage 25 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und verhängten 23 Verwarngelder.

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Besonders drastisch war der Verkehrsverstoß eines 20 Jahre alten Motorradfahrers aus Weeze, dessen "Führerschein-Probezeit" erst eine Woche vorbei war. Der junge Mann, befuhr in Goch-Pfalzdorf eine Strecke mit einem Tempolimit von 70 km/h mit einer Geschwindigkeit von 125 km/h. Damit war der Kradfahrer 55 km/h schneller als erlaubt. Ihm droht ein Fahrverbot von einem Monat.

Ebenfalls einen Monat lang muss eine junge Frau aus Uedem auf ihre Fahrerlaubnis verzichten. Sie fuhr mit einem Pkw auf der Straße "Et Grotendonk — dort sind maximal 80 km/h erlaubt — mit einer Geschwindigkeit von 115 km/h. In einer Tempo-50-Zone wurde ihr Fahrzeug nur kurze Zeit später von den Beamten mit 83 km/h gemessen.

Nicht nur zu schnell, sondern zudem auch alkoholisiert war ein 50 Jahre alter Mann aus Straelen, den die Polizeibeamten mit ihrem ProViDa-Fahrzeug verfolgt hatten. Der Mann fuhr auf einer Straße, auf der lediglich 70 km/h erlaubt sind, immerhin 96 km/h. Zudem fiel den Polizisten bei seiner Überprüfung Alkoholgeruch auf. Die Atemkontrolle des 50-Jährigen ergab einen Wert von 0,92 Promille.

((dido) )