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Pärchen aus Rees wegen Drogen, Waffen- und Falschgeld vor Gericht

Landgericht Kleve : Reeser Pärchen vor dem Kadi

Ein Pärchen aus Rees muss sich vor dem Landgericht in Kleve gleich wegen mehrerer schwerer Delikte verantworten. In der Verhandlung am 10. November geht es um Drogen, Waffen und Falschgeld.

(bal) Dem 24-Jährigen wird vorgeworfen, bewaffneten Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Dazu kommen unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Geldfälschung. Die Frau steht wegen wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor Gericht. Auch soll sie selbst Drogen besessen haben.

 Laut Staatsanwaltschaft soll der 24 Jahre alte Reeser zunächst versucht haben, sich über das Internet eine halbautomatische Schusswaffe zu verschaffen. Im Rahmen einer daraufhin durchgeführten Wohnungsdurchsuchung bei den Angeklagten in Rees wurden am 5. März dieses Jahres diverse Betäubungsmittel nebst diverser Waffen und Munition aufgefunden und sichergestellt. Die Betäubungsmittel sollen für den gewinnbringenden Weiterverkauf durch den Angeklagten bestimmt gewesen sein. Die 34-jährige soll ihren Lebensgefährten hierbei unterstützt haben, heißt es in der Darstellung der Staatsanwaltschaft. 

Der Fall geht jedoch noch weiter, denn nur einen Tag nach der Durchsuchung sollen sich die beiden Angeklagten zu einem Kinderheim in Emmerich begeben haben, in dem der jugendliche Halbbruder des Angeklagten sowie die Tochter der Angeklagten untergebracht gewesen sein sollen. Die Angeklagte soll hier die Herausgabe ihrer Tochter verlangt haben. Vor der herbeigerufenen Polizei soll ihr Lebensgefährte zunächst geflüchtet sein, konnte allerdings wenig später von der Polizei in der näheren Umgebung festgenommen werden.

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Bei der Untersuchung des Verstecks des Angeklagten in der Nische eines Garagenhofes sollen eine geladene und schussfertige halbautomatische Pistole sowie ein Einhandmesser aufgefunden worden sein. Darüber hinaus soll bei der anschließenden Durchsuchung des Angeklagten neben Bargeld und neuen psychoaktiven Stoffen im Kofferraum des von ihm genutzten Fahrzeuges ein Pistolenkoffer mit Reinigungsutensilien, eine Feinwaage sowie ein Bündel mit über 4000 Euro Falschgeld aufgefunden und sichergestellt worden sein.

Zum Hauptverhandlungstermin am 10. November vor der zweiten großen Strafkammer sind am Klever Landgericht neun Zeugen sowie ein Sachverständiger geladen