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Kommentar: Ab jetzt sitzen alle in einem Boot

Kommentar : Ab jetzt sitzen alle in einem Boot

Mag sein, die rückblickend manchmal gerade aus Klever Kreisen sehr arrogant wirkende Kirchturmspolitik in Sachen KKiKK-Krankenhäuser hat doch ihr Gutes gehabt. Übel war der Streit zwischen Kleve und Goch, was wer wem wegnimmt . Vorbei.

Jetzt gibt es nur noch eine Stiftung . Eine einzige für das ganze Unternehmen KKiKK. Ein richtiger, ein wichtiger Schritt. In Zeiten, da Stürme hinwegfegen über alte Krankenhausdächer, muss man gemeinsam für Windschutz sorgen, um Schließungen zu vermeiden. Dafür, dass sich KKiKK so aufstellt, dass alle vier Häuser als jeweilige Teile des großen Ganzen eine umfassende medizinische Versorgung sicherstellen. Eine, die sich auch rechnet. Jetzt wird die Praxis zeigen, wie das Ganze konkret umzusetzen ist. Eines ist klar: Gestern wurde ein alter Zopf abgeschnitten. Dass ein Hauch von Unbehagen bleibt — das hat keinen rationalen Grund. Das ist allein der früheren Informations-Politik zuzuschreiben. Aber die war ja auch "von gestern". Thomas Claassen

(RP/gre)