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Niederrhein: Polen am Niederrhein feiern ihr "silbernes" Jubiläum

Niederrhein : Polen am Niederrhein feiern ihr "silbernes" Jubiläum

Mit einem Pontifikalamt in der St.-Juliana-Kirche in Duisburg-Wehofen feierte die Polnische Katholische Mission Niederrhein ihr 25-jähriges Bestehen. Von allen niederrheinischen polnischen Gemeinden waren die Gläubigen gekommen, um mit Weihbischof Dieter Geerlings im feierlichen Hochamt für eine segensreiche Zeit der Polen in Deutschland Dank zu sagen. Mehr als 50 Ministranten geleiteten den Bischof mit fünf Konzelebranten und einem Diakon in das überfüllte Gotteshaus.

Pfarrer Henryk Wieczorek begrüßte die Gemeinde und gab einen Einblick in die Geschichte der Polnischen Katholischen Mission seit ihrem Bestehen. Weihbischof Geerlings stellte den Osterglauben in den Mittelpunkt seiner Predigt und erinnerte an das Wort Jesu: "Habt Mut! Ich habe die Welt überwunden." Er überbrachte die Glückwünsche des Diözesanbischofs Dr. Felix Genn aus Münster. Dann weihte der Oberhirte eine neue Fahne der Polnischen Gemeinde am Niederrhein ein. Sie trägt die Inschrift: "Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat" (Christus Sieger, König und Herr in Ewigkeit). Einen großen Anteil an der festlichen Gestaltung der Heiligen Messe hatten die Bergkapelle Niederrhein und der Chor "Cantate Deo". Vizeprovinzial Pater Jacek Staniek verband seine Grußworte unter langem Beifall der Anwesenden mit einem besonderen Glückwunsch an den amtierenden Pfarrer für die niederrheinischen Gemeinden, Henryk Wieczorek, dessen Eltern beim Silberjubiläum anwesend waren.

Begleitet von drei jungen Sprechern überreichte Wladyslaw Pisarek, Vorsitzender der polnischen Gemeinde in Kleve, an Pfarrer Wieczorek eine Fotocollage mit Impressionen aus 30 Jahren Gemeindeleben in Kleve. Für den Weihbischof und für vier Priester, die sich in der Seelsorge für die polnischen Katholiken engagieren, gab es Blumen. Während der Eucharistiefeier gingen die machtvollen Kirchengesänge zu Herzen. Sie wurden gekrönt vom Bergmannslied "Glück auf", das die Bergkapelle Niederrhein vor dem bischöflichen Segen intonierte. Dann versammelte sich die große Gemeinde draußen und drinnen zu einem frohen Beisammensein.

(stw)