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Kevelaer: Spatenstich für Skateranlage im Schulzentrum

Investition für die Jugend in Kevelaer : Spatenstich für neue Skateranlage

Das 380.000-Euro-Projekt im Schulzentrum von Kevelaer wurde am Mittwoch offiziell gestartet. Ende Mai soll die Anlage in Form eines „K“ fertiggestellt sein.

(bimo) Der erste Spatenstich ist gemacht. „Fußball wird hier nicht mehr gespielt“, sagt Bürgermeister Dominik Pichler mit Blick auf das Geröll. Mit dem Spaten in der Hand läutete er die Bauphase für die Skateranlage im Schulzentrum Kevelaers ein. Er freue sich, ein so großes Projekt in Zeiten von Corona zum Abschluss zu bringen. „Man kann es als Aufbruch sehen für 2021“, philosophierte er in einer kurzen Rede, in der er auch das Bestreben von Marc Buchholz würdigte, die Anlage auf den Weg zu bringen.

Buchholz war viele Jahre als Sozialdezernent in Kevelaer und ist nun Oberbürgermeister in Mühlheim. Aber der Dank und Respekt gilt vor allem den Jugendlichen, die ihre Idee von einer Skateranlage beharrlich verfolgt und in die Kevelaerer Politik gebracht haben. Die Junge Union hatte sich des Themas angenommen, die CDU stellte den Antrag. Viele einstimmige Entscheidungen auf dem Weg bis zur Umsetzung zeigten, dass parteiübergreifend die Notwendigkeit gesehen wurde, den Jugendlichen den Wunsch zu erfüllen.

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„Wenn Jugendliche sich engagieren und von der Verwaltung unterstützt werden, kann viel erreicht werden“, sagte Ute Neu, Geschäftsführerin der Leaderregion Leistende Landschaft, in ihrer Ansprache. Von Leader gab es für das 380.000-Euro-Projekt eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro. Wie die Anlage einmal aussehen wird, das beschrieb Landschaftsarchitekt Ralf Maier. Inspiriert vom neuen Logo Kevelaers wird die Anlage von oben wie ein „K“ aussehen, auch die Farbe Blau werde in die Umsetzung mit aufgenommen.

Weil die bauausführende Firma von der Ostsee komme und dort immer noch Eis auf den Straßen liege, werde sie erst am Donnerstag erwartet. Mitte, Ende Mai rechnet der Landschaftsarchitekt mit der Fertigstellung der Anlage. Erster sehr junger Besucher der Baustelle war übrigens Sohn Helge. Der durfte zur Feier des Tages, er feierte seinen fünften Geburtstag, mit Bauhelm und Zollstock mit dabei sein.

Zielgruppe der neuen Skateanlage sind Kinder und Jugendliche. „Auch älter gewordene Jugendliche, die noch auf der Skatebahn stehen können. Aber nicht ich, es sei denn, Sie wollen mich mit Gipsbein sehen“, scherzte der Bürgermeister. Anzumerken war allen Beteiligten die Freude, dass es endlich losgeht.