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Kamp-Lintfort: Wieviele Rathaus-Beschäftigte arbeiten im Homeoffice.

Politik in Kamp-Lintfort : Linke: Wie läuft das Homeoffice in der Stadtverwaltung?

Die Linksfraktion stellte eine Anfrage an die Verwaltung. Sie möchte wissen, ob Rathaus-Mitarbeiter zu Hause arbeiten dürfen und wie sich die Stadt als Arbeitgeber an den Kosten beteiligt.

Die Linksfraktion in Kamp-Lintfort hat eine Anfrage zum Thema Homeoffice in der Stadtverwaltung gestellt. So möchten die Politiker herausfinden, wie viele Verwaltungsmitarbeiter im Homeoffice arbeiten und ob dies von der Stadt angeboten wird. „Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Millionen Berufstätige ins Homeoffice gewechselt und verrichten ihre Arbeit von zu Hause aus. Viele Berufe sind sogar Homeoffice-tauglich, und das würden wir gerne bei der Stadtverwaltung überprüfen“, erläutert Sidney Lewandowski, Fraktionsvorsitzender, die Anfrage seiner Fraktion. Die Linksfraktion fragt unter anderem nach der Anzahl der Mitarbeiter im Homeoffice und möchte wissen, ob es Unterschiede in den einzelnen Abteilungen gibt.

Zusätzlich wird nach Vereinbarungen zum Homeoffice gefragt. „Das ist ein wichtiger Punkt, denn Homeoffice muss vertraglich geregelt sein. Was viele gar nicht wissen, ist der Unterschied von Homeoffice zum mobilen Arbeiten, denn Homeoffice ist klar definiert. So darf von einem beliebigen Ort außerhalb des Betriebes gearbeitet werden“, stellt Lewandowski klar.

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Homeoffice biete nicht nur in Coronazeiten einen Infektionsschutz im Betrieb, sondern wirke sich teilweise auch positiv auf die Work-Life-Balance und das Familienleben aus. Besonders jetzt zahlten sich die Homeoffice-Vorteile aus. „Gerade deswegen wollen wir auch wissen, inwiefern sich die Stadt als Arbeitgeber beispielsweise an den Kosten wie Internet und Telefonkosten beteiligt oder auch beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz Engagement zeigt“, führt Lewandowski weiter fort. „Nur, weil die Mitarbeiter von zu Hause arbeiten, hören ja nicht die Pflichten eines Arbeitgebers auf.“ Nicht zuletzt will die Linksfraktion klären, ob bereits weitere Homeoffice-Arbeitsplätze in der Verwaltung in Planung sind und ob dafür genügend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. „Da ist der Arbeitgeber – hier die Stadtverwaltung Kamp-Lintfort – in der Pflicht die Mitarbeiter auch vernünftig mit Laptops, Druckern und technischem Zubehör auszustatten“, so Lewandowski abschließend.