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Kaarst: Kaarster Straße: Nach wie vor ein Ärgernis

Kaarst : Kaarster Straße: Nach wie vor ein Ärgernis

Marschieren über eine unschöne "Buckelpiste", zwischen notdürftig gestopften Löchern im bröckeligen Asphalt – das sind die Holzbüttgener Schützen seit Jahren gewohnt. Dass der Landesbetrieb Straßen mit der langersehnten Sanierung der Kaarster Straße nicht bis zum Heimatfest fertig werden würde, ist keine Überraschung. Sieben Bauabschnitte waren von Beginn an geplant.

Marschieren über eine unschöne "Buckelpiste", zwischen notdürftig gestopften Löchern im bröckeligen Asphalt — das sind die Holzbüttgener Schützen seit Jahren gewohnt. Dass der Landesbetrieb Straßen mit der langersehnten Sanierung der Kaarster Straße nicht bis zum Heimatfest fertig werden würde, ist keine Überraschung. Sieben Bauabschnitte waren von Beginn an geplant.

Ein Teil wurde erledigt. Zum Schützenfest sollten die Arbeiten auf jeden Fall ruhen. Dennoch waren am Wochenende viele Schützen enttäuscht: Bei der Parade am Sonntag mussten sie erneut über eine nicht repräsentable Strecke ziehen. "So sehr sich die Holzbüttgener über die neue Straße freuen, dieser Aspekt wird als Skandal und Provokation angesehen", sagt Franjo Rademacher, Schütze und Vorsitzender des Förderkreises. Die Holzbüttgener fühlten sich von der Verwaltung im Stich gelassen. Gegenüber dem Landesbetrieb, so die Meinung vieler, hätte man sich mehr für eine schnellere Sanierung starkmachen müssen.

Keine Gefahr für Marschierer

Diese Kritik kann Manfred Meuter, Technischer Beigeordneter, indes nicht nachvollziehen. "So eine Baumaßnahme, die absichtlich in die Ferienzeit gelegt wurde, muss nun einmal nach bestimmten technischen Gesichtspunkten erfolgen", sagt er. Und dass der Landesbetrieb seine Arbeiten für ein Schützenfest unterbreche, sei auch keine Selbstverständlichkeit. Auch habe die Stadt die tiefsten Löcher vor dem Fest provisorisch geflickt.

Unterstützung erhält Meuter von Brudermeister Volker Schöneberg: "Eine Gefahr für die Marschierer und Pferde bestand in jedem Fall nicht. Meine Meinung ist: Da müssen wir in diesem Jahr jetzt einfach mal durch. Im kommenden Jahr wird's dann hoffentlich besser."

(NGZ/rl)