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Kaarst: Schützen trauern um Frank Sarrazin

Kaarst : Schützen trauern um Frank Sarrazin

Am Mittwoch war es noch eine abstrakte Nachricht, die die Kreispolizeibehörde Euskirchen am späten Vormittag in die Welt hinaus schickte: Ein 44 Jahre alter Mann aus Kaarst ist bei einem "Schwelbrand" in einem Ferienhaus in Hellenthal-Blumenthal ums Leben gekommen.

Kein Name, kein Gesicht. Seit gestern ist gewiss, dass es sich bei dem Toten um eine Kaarster Persönlichkeit handelt — einen Mann, den viele kannten und viele mochten: Frank Sarrazin, Familienvater, selbstständiger Unternehmer, Schützenkönig der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kaarst, zweimal König seines Grenadierzuges Flotte Jonges, Minister im Jahr 2005 an der Seite des Holzbüttgener Schützenkönigs Matthias Meuser. Die Schützen in Kaarst trauern.

"Seit 1983 war Frank Sarrazin mit dem Schützenbrauchtum in Kaarst verbunden", sagt Präsident Claus Schiffer. "Im Jahre 2000 war er Jubiläumskönig, im Jahr des 550-jährigen Bestehens der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kaarst. Mit Bestürzung und großer Trauer haben die Kaarster Sebastianer die Nachricht vom Tod Frank Sarrazins aufgenommen. Wir verlieren einen aktiven Schützen, der über die Grenzen der Bruderschaft hinaus bekannt war."

Frank Sarrazin wurde 44 Jahre alt. Er hinterlässt eine Ehefrau und einen Sohn.

(NGZ/rl)