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Kaarst: "Roberto" singt bei Kaarst Total

Kaarst : "Roberto" singt bei Kaarst Total

Wirtschaftsförderer Dieter Güsgen spricht von einem "coolen Stadtfest für eine coole Stadt". Fest steht: Das Programm zur 14. Ausgabe von Kaarst Total ist sowohl party- als auch familientauglich. Am Sonntag kommt Roberto Blanco.

Gäste des Kaarster "Park Inn"-Hotels wurden gestern Vormittag von Angus Young geweckt. Oder jedenfalls von einem Menschen, der dem berühmten Gitarristen der Rockband "AC/DC" nicht nur zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern, viel entscheidender noch, dessen Soli auch genauso klingen wie die des Gitarren-Superstars: laut und ein bisschen durchgeknallt.

Eugen Torscher, Lead-Gitarrist von "Barock", nach eigenen Angaben Europas "beste ,AC/DC'-Coverband", stimmte die Teilnehmer der großen "Kaarst Total"-Programmpressekonferenz mit einer Kostprobe seines Könnens auf das anstehende 14. Stadtfest ein.

Wenn sich die Innenstadt am ersten Septemberwochenden mit drei Großbühnen in ein einziges, riesiges Festival-Gelände verwandelt, werden "Barock" am Samstagabend auf der Sparkassenbühne das Erbe des Vorjahres-Topacts "H-Blockx" antreten. Bürgermeister Franz-Josef Moormann, Wirtschaftsförderer Dieter Güsgen sowie Bernd Espeter und Claudia Paschek vom Initiativkreis Kaarst sind fest davon überzeugt, dass das erfolgreich gelingen wird.

"Der Samstagabend bleibt der Rock-Abend", sagt Espeter. Der Sonntag ist der Familientag, dann gibt sich kein Geringerer als Roberto Blanco ("Ein bisschen Spaß muss sein"), der echte, die Ehre. "Wir sind natürlich darauf gefasst, dass der ein oder andere komisch guckt", sagt Dieter Güsgen. "Darauf setzen wir aber ganz bewusst. Wir machen ein cooles Fest für eine coole Stadt."

Für grundsätzlich eher uncool wird in Kaarst das Thema "Glücksspiel" gehalten. Deshalb gab es im Vorfeld der Organisation des Galaabends Diskussionen. Die Auftaktveranstaltung für geladene Gäste soll in diesem Jahr ganz im Zeichen von "Las Vegas" und "Monte Carlo" stehen. Unter dem Titel "Kaarst Royal" wird das "Park Inn" zum Spielcasino. Gespielt, betont Güsgen, wird allerdings nicht um echtes Geld. "Wir möchten ausdrücklich keinen Gast zum Glücksspiel verleiten. Deshalb werden wir im Rahmen des Galaabends ganz nebenbei Aufklärung in Sachen Spielsucht betreiben. Sofern ein Überschuss erwirtschaftet wird, werden wir diesen unter anderem einer Organisation zur Verfügung stellen, die sich mit Suchtvorbeugung befasst."

(NGZ/rl)