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Hückelhoven: Tafel unterstützt vom Hochwasser betroffene Menschen

In Hückelhoven und Wassenberg : Tafel unterstützt vom Hochwasser betroffene Menschen

Die Tafel stellt für Betroffene Haushaltswaren und Bekleidung zur Verfügung. Am Wochenende gab es allerdings eine böse Überraschung, als zwei der drei Transporter beschmiert wurden.

Bernd Jansen, Bürgermeister von Hückeloven, kommt in diesen Tagen nicht umher zu betonen, wie stolz er auf die Bürger seiner Stadt ob der großen Hilfsbereitschaft in diesen schwierigen Zeiten ist. In diesen Zeiten, in denen zahlreiche Menschen im Stadtgebiet mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen haben – auch wenn es in Hückelhoven im Vergleich zu anderen Regionen des Landes noch glimpflich abgelaufen ist. Er spricht all denjenigen seinen Dank aus, die Geld- oder Sachspenden überbracht haben.

Aufgrund der hohen Spendenbereitschaft und der Tatsache, dass es in erster Linie Kellerräume waren, die in Hückelhoven von den Überschwemmungen betroffen waren, werden letztere bei der heimischen Bevölkerung weniger benötigt. Denn auch das Depot der Hückelhovener Tafel in Baal, deren Schirmherr Jansen ist, ist derzeit gut gefüllt. Dort haben die vom Hochwasser betroffenen Hückelhovener neben den üblichen Ausgabezeiten ab sofort dienstags zwischen 9 und 12 Uhr die Möglichkeit, sich im Tafel-Depot Baal mit benötigten Haushaltswaren und Bekleidung einzudecken.

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Zur Tafel in Hückelhoven gehört auch die Ausgabestelle in Wassenberg. Darauf macht der Vorsitzende der Hückelhovener Tafel, Heinz-Josef Schmitz, aufmerksam. Von daher sei es in diesen Tagen außer Frage gestellt, dass auch die betroffenen Menschen aus Wassenberg auf die Unterstützung der Tafel zählen können. Schmitz betont, dass sich darüber hinaus auch von dem Hochwasser betroffene Menschen aus der Region an die Tafel wenden. Telefonisch sei diese vormittags, außer mittwochs, unter 02433 445986, zu erreichen.

Um in diesen Zeiten die Menschen mit dem Notwendigen zu erreichen, sind die Mitarbeiter der Tafel auch auf ihre Fahrzeuge angewiesen. Da gab es am vergangenen Wochenende eine böse Überraschung, als zwei der drei Transporter von Unbekannten mit Farbe beschmiert und so zwischenzeitlich fahruntüchtig gemacht wurden. Mit Lackfarbe seien die weißen Autos eingesprüht worden, sogar Frontscheiben, Außenspiegel, Scheinwerfer und die Seitenfenster, berichtete Vorstandsmitglied Monika Eichenauer. Wie die Polizei mitteilt, wurden zudem noch weitere Fahrzeuge beschädigt.