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Grevenbroich: Vom Hallenbad bleiben nur Betonbrösel übrig

Grevenbroich : Vom Hallenbad bleiben nur Betonbrösel übrig

Der Abriss des Gustorfer Hallenbades geht in die letzte Runde. "In spätestens drei Wochen sind die Arbeiten abgeschlossen", schätzt der städtische Dezernent Claus Ropertz. Von der ehemaligen Freizeitstätte an der Hünselerstraße ist nicht mehr viel zu sehen – bis auf Fragmente der Außenwände. Der Rest ist Schutt.

Seit mehr als zehn Jahren wurde das Schwimmbad nicht mehr genutzt, der Abriss war schon seit langem geplant. Ende Februar rollte eine Spezialfirma an, die zunächst das Gebäude entkernte, anschließend war der Abrissbagger an der Reihe. "Die Arbeiten sind bislang gut verlaufen", resümiert Ropertz. Eigentlich könnten schweren Geräte schon längst wieder abgerückt sein – doch: "Wir lassen uns bewusst Zeit, um die Anwohner nicht über Gebühr zu strapazieren." Um Lärm- und Staubbelästigungen zu minimieren, hat sich die Stadt dazu entschlossen, die Arbeitszeit beim Abbruch zu reduzieren. "Eigentlich könnte dort bis 20 Uhr gebaggert werden. Mir Rücksicht auf die Nachbarn hören wir aber schon um 16 Uhr auf", so Ropertz.

Bevor die Bagger wieder abziehen, wird die Bodenplatte des Hallenbades perforiert, damit Wasser versichern kann. Übrig bleibt eine Grube, die mit dem Abbruchmaterial – etwa 4000 Kubikmeter – gefüllt wird. Der Schutt muss vorher vor Ort in kleine Betonbrösel geschreddert werden. Claus Ropertz: "Wenn wir fertig sind, wird niemand mehr ahnen, dass dort einmal ein Bad gestanden hat."

(NGZ)