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Die Arbeiten am Kapuzinerplatz in Geldern schreiten voran.

Bauarbeiten in Geldern : Kapuzinerplatz vor nächstem Abschnitt

Die Bauarbeiten in Geldern gehen voran. Voraussichtlich ab November wird auf der Kapuzinerstraße erst ein Kanal und anschließend neues Pflaster verlegt. Das Einkaufszentrum soll im Frühjahr 2021 eröffnen.

Baumaschinen und Bauarbeiter beherrschen das Bild zwischen Ostwall und Markt in Geldern. Aktuell wird fleißig gearbeitet, zum Beispiel an der Heilig-Geist-Gasse und am Kapuzinerplatz. Unter anderem wird dort der Platz am Jugendzentrum „Check point“ völlig neu gestaltet. Vom Kapuzinertor bis zum Markt soll ein einheitlicher Bodenbelag verlegt werden. Das Ziel: Wer künftig den neuen Edeka-Markt verlässt, soll durch die Gestaltung des Pflasters direkt in Richtung Innenstadt und damit in die Einkaufszonen Hartstraße und Issumer Straße geführt werden. Bis die Arbeiten komplett abgeschlossen sind, werde es zwar noch ein bisschen dauern, teilt die Stadt Geldern mit. Doch die Arbeiten schreiten voran.

Zurzeit finden noch (Rest-) Arbeiten zwischen der Glockengasse und der Kapuzinerstraße statt. Dabei werden Versorgungsleitungen der Stadtwerke verlegt, außerdem werden ein Regenwasserkanal und Schmutzwassergrundstücksanschlüsse gebaut. Die Leitungsarbeiten sind fast abgeschlossen. Größere archäologische Funde hat es laut Stadtverwaltung bislang keine gegeben. Parallel dazu wurden zuletzt die Arbeiten im Bereich des neuen Kapuzinerplatzes zwischen der Tiefgarageneinfahrt und dem Jugendzentrum „Check point“ intensiviert.

Die Glockengasse ist derzeit aus Richtung Gelderstraße zu erreichen. Die Stadt Geldern weist zudem darauf hin, dass es sich bei der derzeitigen Fahrbahn der Heilig-Geist-Gasse – im Bereich der Heilig-Geist-Kirche/Anschluss Glockengasse – lediglich um eine temporäre Baustraße handelt.

Der nächste Bauabschnitt auf der Kapuzinerstraße wird voraussichtlich im November beginnen. Doch vorher wird die Stadt Geldern darüber noch einmal informieren. Nachdem dann in der Kapuzinerstraße der Kanal verlegt wurde, kann mit dem Pflastern begonnen werden. Dieser Arbeitsschritt wird voraussichtlich Anfang 2021 abgeschlossen sein.

Auf den Beginn des nächsten Jahres verschieben wird sich, unter anderem wegen Corona, auch die Eröffnung des großen Einkaufskomplexes „Kapuzinertor“ zwischen Ostwall und Kapuzinerstraße. „Gut Ding will Weile haben“, erklärte Investor Reinhard Fleurkens am Dienstag auf Anfrage. Alle Gewerke für dieses Projekt seien mittlerweile vergeben. Fleurkens wies auf die relativ hochwertige Architektur des Objekts hin.

Einer der nächsten Schritte wird das Aufsetzen von Stahlprofilen auf die Stützen der Arkaden an der Kapuzinerstraße sein. Das soll in dieser und in der nächsten Woche passieren. Dabei wird ein mobiler Kran zum Einsatz kommen. In vollem Gange ist der Innenausbau des Edeka-Marktes, zum Beispiel werden die Lüftung und die Elektroinstallation eingebaut. Bald kommen die Fliesenleger. Im Februar oder März ist laut Fleurkens mit dem Öffnen des Edeka-Markts zu rechnen, sofern nicht zum Beispiel schlechtes Wetter dazwischen kommt.

(kla)