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Negativer Corona-Test: SV Straelen bereitet sich auf Alemannia Aachen vor

Fußball : Corona-Verdacht nicht bestätigt: SV Straelen trainiert wieder

Fußball-Regionalliga: Aktuell steht dem Heimspiel des Aufsteigers gegen Alemannia Aachen nichts im Wege. Offen ist nur, wie viele Zuschauer kommen dürfen.

Entwarnung beim Fußball-Regionalligisten SV Straelen. Nachdem sich ein Mitglied des großen Betreuerstabs mit Verdacht auf eine Corona-Infektion freiwillig in Quarantäne begeben hatte, hatte die Mannschaft in der vergangenen Woche umgehend mit dem Training ausgesetzt. Der Verein hatte außerdem vorsichtshalber das angesetzte Meisterschaftsspiel beim Wuppertaler SV abgesagt. Doch inzwischen liegt das Testergebnis vor: negativ.

„Wir haben deshalb am Montag sofort wieder mit dem Training begonnen“, sagte Straelens Trainer Benedict Weeks, der seine Mannschaft auf das Spiel gegen Alemannia Aachen vorbereitet, das am Samstag um 14 Uhr im Stadion an der Römerstraße angepfiffen werden soll. Der Gegner ist am heutigen Mittwoch zunächst ab 19.30 Uhr bei der U23-Auswahl des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf gefordert. Völlig offen ist zurzeit allerdings, wie viele Zuschauer angesichts der steigenden Infektionszahlen das Spiel gegen den ehemaligen Bundesliga-Club besuchen dürfen. Am vergangenen Sonntag waren auf den Sportplätzen im Kreis Kleve maximal 100 Personen erlaubt – eventuell droht am Samstag ein „Geisterspiel“.

„Auch wir müssen momentan politische Entscheidungen abwarten, die man in dieser schwierigen Zeit ganz einfach akzeptieren muss. Natürlich würden wir alle gerne vor vollen Rängen erleben und die Atmosphäre genießen. Aber das wird wahrscheinlich noch eine ganze Weile dauern“, sagte Weeks. Eine Absage des kompletten Spieltags durch den Westdeutschen Fußball-Verband steht noch nicht zur Debatte.

Rein sportlich gesehen würde der Aufsteiger aus Straelen, der sich in einer guten Form befindet und seit fünf Spielen ungeschlagen ist, gerne gegen die Alemannia antreten. Zur personellen Situation: Die defensiven Mittelfeldspieler Fabio Ribeiro und Tobias Peitz können im Augenblick nur individuell trainieren – für beide käme ein Einsatz wahrscheinlich noch zu früh. Angreifer Cagatay Kader ist nach längerer Verletzungspause wieder fit und dürfte zumindest auf der Bank Platz nehmen. Ähnliches gilt für Neuzugang Malek Fakhro, der nach langer Pause am vergangenen Sonntag für die Straelener Bezirksliga-Reserve im Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Schiefbahn einen Kurzeinsatz absolviert hatte.