Zirkus in Düsseldorf „Weihnachtscircus“ soll zur festen Institution werden

Düsseldorf · Die Veranstalter sprechen für die nun beendete Spielzeit von einem vollen Erfolg. Sie wollen Ende des Jahre wiederkommen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

Die Artisten der Gruppe Hametov aus Usbekistan boten eine spektakuläre Show auf dem neun Meter hohen Hochseil.  Foto: Gundolf Hallmann

Die Artisten der Gruppe Hametov aus Usbekistan boten eine spektakuläre Show auf dem neun Meter hohen Hochseil. Foto: Gundolf Hallmann

Foto: Gundolf Hallmann

Gestern hat der „Weihnachtscircus“ am Staufenplatz für diese Wintersaison seine letzten Vorstellungen gegeben. 37 Mal hieß es dort seit 20. Dezember Manege frei. Nun wird das Zelt abgebaut. „Wir wollen aber gerne den Weihnachtscircus auch im nächsten Jahren wieder auf dem Staufenplatz durchführen, diesen fest in Düsseldorf etablieren“, sagt Zirkusdirektor Tom Merz.

Gemeinsam mit Stefan Ballack betreibt er die extra für das Weihnachtsspektakel gegründete Winterzauber Event UG. „Wir sind ein Düsseldorfer Unternehmen“, betont Merz. Und während die Artisten aus der ganzen Welt kommen, stammen alle anderen Mitarbeiter aus der Landeshauptstadt. Mit dem Ergebnis der Saison sind die beiden Veranstalter sehr zufrieden. So kamen diesmal rund 15.000 Zuschauer in das 650 Menschen fassende Zelt, im Vorjahr waren es 9000 gewesen. Überlegt wird deshalb, nächstes Mal einige Tage früher mit den Vorstellungen zu beginnen.

„Unser Konzept, ein Programm für die ganze Familie zu bieten, hat sich gut bewährt. Wir hatten teilweise Familien mit vier Generationen zu Gast, und alle hatten Spaß.“ Auch Firmen und Gruppen kamen, um im Zirkus ihre Weihnachtsfeiern abzuhalten, trafen sich dafür vor Vorstellungsbeginn im festlich geschmückten Vorzelt. Geboten wurde in dem rund zweistündigen Programm eine gelungene Mischung aus klassischen Zirkus-Elementen und modernen, spektakulären Darbietungen.

„Es ist wichtig, jedes Jahr dem Publikum etwas Neues zu bieten, um dieses zu begeistern“, sagt Merz. Um gute Artisten präsentieren zu können, müssen frühzeitig entsprechende Verträge geschlossen werden. So hat das Unternehmen bereits jetzt schon für die Weihnachtszeit 2023 eine achtköpfige Gruppe aus der Ukraine engagiert, die mit einer Mischung aus Tanz und Akrobatik überzeugen will. Zudem ist Merz, der seit 15 Jahren im Weihnachtscircus-Geschäft tätig ist, bestens vernetzt und weiß deshalb, welche Nummern beim Publikum gut ankommen dürften.

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