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Unitymedia schließt Schulen in Düsseldorf ans Glasfasernetz an

Schnelles Wlan : Unitymedia schließt Schulen ans Glasfasernetz an

Schnelles Internet fehlt noch an vielen Schulen. Das soll zumindest bis Ende 2018 deutlich verbessert werden.

Bis Ende des Jahres sollen die städtischen Schulen mit schnellem Internet ausgerüstet sein. Mit seiner Schulinitiative „HighSpeed Klassenzimmer“ schafft Unitymedia Business dafür die Voraussetzungen und bringt die Schulen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg an sein schnelles glasfaserbasiertes Kabelnetz. „Die Schulen sind unsere Zukunft“, sagt Martin Czermin, Senior Vice President Unitymedia Business. Daher müssten die Schüler dort auch auf die digitalisierte Zukunft vorbereitet werden.

Für Düsseldorf bedeute dies, dass die 180 städtischen Schulen nicht nur mit Wlan, sondern mit einer ausreichend schnellen Technologie ausgerüstet werden, freut sich Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Bis Ende Juli werden die ersten 70 Schulen mit Downloadraten von 200 Mbit/s ausgestattet, sie können später bis zu einem Gigabit ausgebaut werden. Die anderen sollen bis Jahresende angeschlossen werden.

Den Startschuss für das Projekt gab es an der Realschule Florastraße, wo der Schule eine symbolische „Schultüte der Zukunft“ überreicht wurde. „Ich freue mich, dass wir jetzt ein flächendeckendes Wlan in der Schule haben, das gut funktioniert“, sagt Schulleiter Sebastian Delißen. Wie die Schüler ihr schnelles Wlan in Zukunft nützen können, demonstrierten diese den Vertretern von Unity Media und der Stadt. Im Deutschunterricht hatten sich die Siebtklässler bisher nur theoretisch mit dem Thema Werbefilme beschäftigt. Jetzt erstellten sie mit Hilfe von Tablets und speziellen Apps eigene kleine Werbefilme über ihre Schule. „Das macht Spaß“, fanden Alicia, Tibelia, Annika, Laura und Anna. „Jetzt haben wir technisch mehr Möglichkeiten als früher.“ Und schneller gehe es auch, meinten die Mädchen. Mit digitalen Medien zu arbeiten mache viel mehr Spaß, fanden auch Karla, Alena, Semera und Marika. „Das braucht man ja auch später im Berufsleben“, so die Mitglieder der Arbeitsgruppe, die mit Playmobilfiguren Szenen für ihr Video darstellen.