Gemeinde St. Margareta Düsseldorf hat eine neue Hüpfburg in Kirchenform

Feste in Düsseldorf : Fröhlich hüpfen in der Gummi-Basilika

Die Gemeinde St. Margareta hat eine neue Hüpfburg, die an die romanische Kirche erinnert. Feste sollen damit attraktiver werden.

Springen und Toben in einer  Kirche – das probierten jetzt Kinder auf dem Pfarrfest der Gemeinde St. Katharina begeistert aus. Möglich macht das eine neue Hüpfburg der besonderen Art.  Sie hat das Aussehen der Basilika St. Margareta in Gerresheim, selbst der markante und typische Vierungsturm ist nachgebildet und weist auf einem Festplatz schon von Weitem auf die Attraktion hin. „Mit dieser einzigartigen und unverwechselbaren Hüpfburg soll schnell sichtbar werden, dass die Pfarre St. Margareta auf Festen vertreten ist und sich für Kinder und Familien engagiert“, umreißt Pfarrvikar Joachim Federhen vom Seelsorgeteam der Pfarre St. Margareta den Grund für die Anschaffung. Denn die Gemeinde wolle auf Menschen zugehen und in ihrem Leben präsent sein.

Eine Fachfirma hatte nach Skizzen und Fotos die Sonderanfertigung der Hüpfburg mit einer Grundfläche von rund 20 Quadratmetern übernommen und die charakteristischen Merkmale der Basilika St. Margareta herausgearbeitet, ohne dass die problemlose und sichere Nutzung beeinträchtigt ist. Die Anschaffung der Hüpfburg hat einschließlich eines Transportanhängers rund 5000 Euro gekostet. Die Bürgerstiftung Gerricus hat die Ausgaben übernommen und will sie durch Spenden finanzieren. „Es ist eine gute Investition, weil Begegnung und Spaß im gesamten Stadtbezirk unterstützt werden“, ist Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus, überzeugt. Die Hüpfburg kann von den Gemeinden und deren Gruppen ausgeliehen werden.

„Mit einer Hüpfburg können wir gerade für Familien eine besondere Attraktion bieten“, sagt Beate Lindner vom Ortsausschuss St. Katharina des Pfarrgemeinderates und eine der Organisatorinnen des Gemeindefestes. Es sei deshalb ein großer Vorteil, dass jetzt die Gemeinde eine eigene Hüpfburg habe, die unkompliziert und ohne großen Aufwand ausgeliehen werden könne. „Deshalb haben wir die neue Burg auch sofort auf unserem Fest eingesetzt“, erklärt Beate Lindner. Sie ist überzeugt, dass die „Kirchenburg“ viele Menschen anlockt und so zu einem kommunikativen Treffpunkt wird.

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