Japan-Tag in Düsseldorf 2018: Besucher feiern am Rhein

Fest in Düsseldorf: Japan-Fans feiern am Rhein

In gut einer Woche werden zum Fest der Freundschaft mehr als 700.000 Besucher erwartet, ihnen wird vieles geboten.

Musik, Tanz und kulinarische Spezialitäten: Mehr als 700.000 Besucher werden wieder zum Japan-Tag erwartet. Dieses Jahr steht er unter dem Motto "Japanische Tradition - Kunst & Kultur".

Seit über fünf Jahrzehnten ist das Band zwischen Japan, der Landeshauptstadt und dem Land Nordrhein-Westfalen besonders eng. "Umso schöner", findet es Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, dass "wir gerade erst gemeinsam den Aufstieg von Fortuna Düsseldorf mit den beiden japanischen Spielern Genki Haraguchi und Takashi Usami feiern konnten und nun in der kommenden Woche den Japan-Tag."

Musik und Feuerwerk

Zur Eröffnung am Samstag, 26. Mai, erklingt auf der Bühne am Burgplatz Beethovens "Ode an die Freude" - vor 100 Jahren wurde sie erstmals in Japan aufgeführt und dort wird sie nun traditionell zum Jahresende gespielt. Höhepunkt des Japan-Tags ist das Feuerwerk um 23 Uhr - nach einer Umfrage der Düsseldorf Tourismus GmbH (DT) ist es einer der wichtigsten Gründe für Besucher, zum Japan-Tag zu kommen.

Ein halbes Jahr lang hat der Japanische Club (der größte seiner Art in Europa) mit seinem Präsidenten Toru Yamaguchi das umfangreiche Programm vorbereitet. In 90 Zelten entlang der Rheinuferpromenade können die Besucher Japan mit allen Sinnen erleben - vom japanischen Street-Food bis zur Kimono-Anprobe, vom Wettbewerb der Cosplayer bis zu Sumoringern und zum Samurailager, von der Kalligraphie bis zu Mangas.

Mit 60.000 Programmheften, einer Japan-Tag-Website (www.japantag-duesseldorf-nrw.de) als Service-Anker und erstmals auch mit Postings auf Facebook und Instagram in japanischer Sprache vermarktet die Düsseldorf Tourismus GmbH das Spektakel.

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Großaufgebot der Polizei

Neben den über 300 freiwilligen Helfern aus der japanischen Gemeinde wird die Polizei den Tag mit einem Großaufgebot begleiten. Sie plant einen Einsatz mit mehreren Hundert Kräften. "Es werden viele Menschen kommen, so dass wir vor allem ab 18 Uhr, in den Stunden vor und nach dem Feuerwerk, deutlich erkennbar vor Ort sind", betonte Polizeidirektor Jürgen Bielor.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Pollern in der Altstadt soll die Rheinuferpromenade an der Oberkasseler- und der Theodor-Heuss-Brücke noch durch Container gesichert werden. Jürgen Bielor rät außerdem allen Kostümträgern, auch Spielzeug-Waffen zu Hause zu lassen.

Nur zwei Tage später, am 28. Mai, findet zum 17. Mal der "Wirtschaftstag Japan" statt. Dort steht dann in Anwesenheit von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart die "Zukunft der Automobilität - Technische Innovationen aus Deutschland und Japan" im Mittelpunkt von Vorträgen und Diskussionen.

Wie eng die Bande zwischen Japan, Düsseldorf und NRW sind, stellen allein die 600 hier angesiedelten Firmen mit ihren 42.000 Mitarbeitern unter Beweis. Die wirtschaftlichen Verflechtungen seien ein großes Pfund, betonte Generalkonsul Ryuta Mizuuchi.

Vor dem Hintergrund des starken japanischen Firmenstandortes biete der unter anderem vom Ministerium für Wirtschaft veranstaltete Wirtschaftstag eine bedeutende Plattform für den deutsch-japanischen Austausch. Weitere Informationen finden sich unter www.japantag-duesseldorf-nrw.de/wirtschaftstag.

(dh)
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