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Flughafen Düsseldorf: Passagiere müssen Flugzeug nach Landung in Düsseldorf über Notrutschen verlassen

Pegasus-Maschine am Samstag evakuiert : Überhitzte Bremse löste Zwischenfall am Flughafen Düsseldorf aus

Am Düsseldorfer Flughafen mussten am Samstag 163 Passagiere eine Maschine der Airline Pegasus über Notrutschen verlassen. Jetzt erklärt der Flughafen, was die Ursache war. Ein offenes Feuer gab es demnach nicht.

Nach einem Alarm wegen eines stark qualmenden Flugzeugreifens geht der Flughafen Düsseldorf von einer überhitzten Bremse als Ursache aus. Das sagte ein Sprecher des Flughafens am Sonntag. Zunächst war vermutet worden, der Reifen an der Maschine der türkischen Airline Pegasus habe nach der Landung gebrannt. Ein offenes Feuer habe es jedoch nicht gegeben, hieß es jetzt. Das Flugzeug war am Samstag nach der Landung evakuiert worden, nachdem ein Flughafenmitarbeiter den stark qualmenden Reifen entdeckt hatte. Der Pilot ließ daraufhin die 163 Insassen zur Sicherheit über die Notrutschen aussteigen. Alle Passagiere blieben unverletzt.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="tr" dir="ltr">SON DAKİKA💥 İstanbul-Düsseldorf seferini yapan Pegasus havayollarına ait yolcu uçağı henüz bilinmeyen bir sebeple yolcularını acil çıkış kapısından tahliye etti <a href="https://t.co/yoxZ16tKwZ">pic.twitter.com/yoxZ16tKwZ</a></p>&mdash; Politic Türk (@politicturk) <a href="https://twitter.com/politicturk/status/1228707948752515073?ref_src=twsrc%5Etfw">February 15, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Es ist der nächste Vorfall mit einer Pegasus-Maschine.

Anfang Februar war die Maschine des türkischen Billigfliegers aus Izmir bei der Landung auf dem Flughafen Sabiha Gökcen von der Piste abgekommen und auseinandergebrochen. Drei Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben, 180 weitere wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „fahrlässiger Tötung und Verletzung von mehr als einer Person“ gegen die Piloten, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Einer der Piloten sei leicht verletzt, der andere schwer, hieß es weiter. Sie würden nach Abschluss ihrer Behandlung als Verdächtige befragt.

Am Abend des Unglücks war es in Istanbul stürmisch und regnerisch. Der Sender Habertürk TV berichtete, dass die Fluglotsen den Piloten vor den starken Winden gewarnt hätten. Möglicherweise hat aber auch der Zustand der Landebahn eine Rolle gespielt. Transportminister Mehmet Cahit Turhan hatte noch am Tag vor dem Unglück gesagt, diese sei „sehr müde geworden“. In jeder Nacht ohne Flüge würden Wartungen vorgenommen.

(csi/mja/dpa)