Premiere im Theater an der Kö: Ein "Tatort"-Kommissar wird Papst

Premiere im Theater an der Kö: Ein "Tatort"-Kommissar wird Papst

Düsseldorf (dto). Durch einen dummen Zufall steigt der Papst in das Taxi des Kölner Samuel Leibowitz - und wird von ihm entführt. Während der Papst Frau Leibowitz beim Kartoffelschälen hilft, unterbreitet Samuel seine Lösegeldforderung: Einen Tag Frieden auf der ganzen Welt... so weit die Inhaltsgabe der neuen Komödie im Theater an der Kö, das am Donnerstag Premiere feiert. In einer Hauptrolle: Ex-"Tatort"-Kommissar Palu alias Jochen Senf.

Um die ganze Situation noch brisanter zu machen, greifen ein Kardinal und ein Rabbi in das Geschehen ein. Der Rabbi, ein Onkel Samuels, verrät das Versteck des Papstes, weil er Geld braucht. Daraufhin wird das Grundstück der Familie Leibowitz nach allen Regeln der Kriegskunst militärisch belagert, angeführt vom Kardinal, der glaubt, das Oberhaupt der Katholischen Kirche nur mit Gewalt befreien zu können.

Geschrieben hat das Stück unter der Regie von René Heinersdorff der Brasilianer Joao Bethencourt. Er gilt als einer der erfolgreichsten Theaterautoren seines Landes, nicht zuletzt deshalb, weil seine Papst Johannes XXIII. gewidmete Komödie seit ihrer Uraufführung 1972 in Rio de Janeiro sowohl in Südamerika als auch in Europa immer wieder mit Erfolg gespielt wird.

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In weiteren Rollen sind bei der Düsseldorfer Aufführung Peter Schiff, Claudia Burckhardt, Vera Weisbrod, Christoph Brüggemann und Hans Bayer zu sehen.

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