Düsseldorf bewirbt sich für „Invictus Games“ - Entscheidung naht

Veteranen-Spiele von Prinz Harrys Stiftung : Düsseldorf bewirbt sich für „Invictus Games“ - Entscheidung naht

Die Entscheidung, ob die „Invictus Games“ nach Düsseldorf kommen, könnte früher fallen als erwartet. Prinz Harry hat die Stiftung gegründet, die den Wettbewerb für Kriegsveteranen ausrichtet.

Eine Delegation mit Verteidigungs-Staatssekretär Peter Tauber (CDU) und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat sich am Dienstag in London bei der „Invictus Games“-Stiftung um die Ausrichtung der paralympischen Wettbewerbe für verletzte Soldaten beworben. Außer der nordrhein-westfälischen Hauptstadt ging noch das kanadische Victoria ins Rennen. Eine Entscheidung wird eigentlich für den Herbst erwartet - aus Delegations-Kreisen hieß es am Dienstag, dass es auch schneller gehen könnte.

Das Motto der Präsentation der deutsche Delegation hieß „A Home for Respect“, zu deutsch: „Eine Heimat des Respekts“. Düsseldorf wurde als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität und als Sportstadt präsentiert. Oberbürgermeister Geisel sagte über Düsseldorf: „Sie werden hier ein begeistertes Publikum finden.“

Der britische Prinz Harry bei der Abschlussveranstaltung der Invictus Games 2017. (Archiv). Foto: dpa/Nathan Denette

Die „Invictus Games“ sind ein paralympischer Wettbewerb für im Einsatz verletzte Soldatinnen und Soldaten. Vergeben und ausgerichtet werden die Spiele von einer Stiftung, die der britische Prinz Harry ins Leben gerufen hatte und deren Schirmherr er heute ist. Bundeswehr und Düsseldorf bewerben sich gemeinsam um die Ausrichtung der Spiele. Zur Delegation in London gehörten daher auch mehrere Generäle sowie ein Hauptfeldwebel, der die deutsche Mannschaft bei den „Invictus Games“ 2018 angeführt hatte.

Die Stadt Düsseldorf sieht die „Invictus Games“ nach eigenen Angaben als „Meilenstein“ für eine mögliche NRW-Olympia-Bewerbung für das Jahr 2032. Für Düsseldorf entstünden durch die „Invictus Games“ keine Kosten - die würden vom Bund getragen, hieß es in einer Vorlage für den Stadtrat.

(hsr/dpa)
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