Behinderten-Tischtennis: Guter EM-Start für Borussia Düsseldorf

Für das Düsseldorfer Quartett : Guter Start bei Para-Tischtennis-EM

Sandra Mikolaschek, Thomas Schmidberger, Valentin Baus und Ben Despineux überstehen die Gruppenspiele mit Bravour. Das Düsseldorfer Quartett hat sich Medaillen zum Ziel gesetzt.

Im schwedischen Helsingborg ermitteln die Para-Tischtennisspieler derzeit ihre Europameister. Vier Borussen wollen Medaillen in ihren jeweiligen Behindertenklassen. In der Wettkampfklasse (WK) 3 (hohe Querschnittlähmung) ist Rollstuhl-Tischtennisspieler Thomas Schmidberger als Titelverteidiger und Nummer eins der Setzliste ins EM-Turnier gegangen. Im Teamwettbewerb strebt der Borusse gemeinsam mit dem Lindauer Thomas Brüchle ebenfalls die Titelverteidigung an. Schmidberger hat seine beiden Gruppenspiele locker gewonnen und sich für die K.o.-Runden qualifiziert, ebenso wie Valentin Baus, der in der WK 5 (niedrige Querschnittlähmung) an Position zwei gesetzt ist.

Sandra Mikolaschek startet in der WK 4 (mittelhohe Querschnittlähmung) und fordert nach EM-Silber 2017 erneut ihre an Position eins gesetzte serbische Dauerrivalin Borislava Peric-Rankovic heraus. Nach zwei Gruppensiegen steht Mikolaschek ebenfalls im Hauptfeld. Auch Borussias Belgier Ben Despineux (WK 7/sehr starke Defekte der Beine und starke bis mäßige Defekte des Spielarmes) will als Titelverteidiger ebenfalls wieder nach Edelmetall greifen.

Die EM gilt als wichtige Standortbestimmung vor den Paralympischen Spielen 2020 in Tokio. Die Einzel-Sieger qualifizieren sich direkt für die Paralympics.

Die Gruppenspiele der Borussen: Schmidberger - Maksin 3:0; Schmidberger - Czerwinski 3:1; Baus - Nyholm 3:0; Baus - Caliskan 3:1; Mikolaschek - Popadic 3:1; Mikolaschek - Vasileva 3:0; Despineux – Schreiber3:0; Despineux – Messi 0:3; Despineux – Omelchuk 3:1.

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