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Das sagt Sarah Connor über das Konzert in Düsseldorf

Nach Kritik an Großveranstaltung : Sarah Connor verteidigt geplantes Konzert in der Arena

Auf Facebook schrieb die 40-Jährige, dass es bei dem geplanten Konzert mit bis zu 13.000 Besuchern in der Düsseldorfer Arena nicht ums „Party machen“ gehe, sondern um Jobs. Sie verstehe aber Bedenken zum ersten großen Konzert in der Corona-Pandemie.

(chal/dpa) Pop-Star Sarah Connor zeigt Verständnis für Bedenken gegen das für den 4. September geplante Großkonzert, verteidigt das geplante Event aber auch. Bei Facebook schrieb die 40-Jährige, sie „verstehe alle Bedenken und Einwände zu dem ersten großen geplanten Konzert in der ,neuen Zeit’“. Aber auch ihre Branche habe in den vergangenen Monaten „extrem gelitten“. Es gehe ihr bei dem Konzert nicht um „Party machen“, sondern um Jobs.

„Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders ,gefährdet’ einstufen“, schrieb Connor. „Auch wir erwarten mit Spannung den Schulbeginn. Auch meine Kinder müssen in der Schule Masken tragen. Seid gewiss, ich gehe auf keinen Fall leichtsinnig mit der Situation um.“ Aber: „Auch ich habe viele Freunde und Kollegen, deren Existenzen mittlerweile bedroht sind.“

Sie selbst beschäftige übers Jahr „um die 150 Menschen, denen im März von heute auf Morgen sämtliche Einnahmen weggebrochen sind“. Für diese kämpfe niemand, „weil ständig gesagt wird, ihre Arbeit sei nicht systemrelevant“.

Zu dem Konzert schrieb Connor: „Nach meinen Informationen, sonst hätte ich niemals zugestimmt, ist das geplante Konzert vorsichtig durchdacht und eng mit den Behörden erarbeitet und abgestimmt worden.“ Sie sei „selbst gespannt, ob und wie es stattfindet. Aber wenn, dann bin ich dabei. Alles andere kann ich meinen Leuten gegenüber nicht verantworten.“

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Das Konzert vor 13.000 Zuschauern soll nur stattfinden, wenn die Corona-Infektionszahlen das erlauben: Darauf wies Michael Brill, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Düsseldorfer „Merkur Spiel-Arena“, am Samstag hin. „Wir halten an der Veranstaltung fest“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sollten die Infektionszahlen aber zu hoch ansteigen, könne das Konzert nicht stattfinden, und die Fans bekämen das Geld für die Tickets in vollem Umfang zurück.

Für das Musik-Event, bei dem neben Sarah Connor auch Musiker wie Bryan Adams und Rea Garvey auftreten sollen, gelten laut Brill „höchstmögliche Schutzmaßnahmen“ – unter anderem eine strenge Maskenpflicht für Zuschauer. Das Konzert sei von allen zuständigen Behörden genehmigt worden und rechtskonform. Auch Messen oder die Berliner Waldbühne hätten wieder größere Veranstaltungen geplant.

(chal/dpa)