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Geld fehlt: Autokino in Dormagen kann noch nicht starten

Kultur in Dormagen : Geld fehlt - Autokino kann noch nicht starten

Die Pläne, zeitnah mit einem Autokino auf dem Schützenplatz an der Walhovener Straße zu starten, lassen sich nicht verwirklichen. Zumindest vorerst nicht.

Es fehlt immer noch Geld, um dieses Projekt finanziell auf solide Füße stellen zu können. „Es lässt sich aktuell leider nicht verwirklichen“, sagt Guido Schenk, einer der Initiatoren des Projektes. „Das Projekt ist jedoch nicht aufgegeben, weil es gut ist.“ Seinen Aussagen zu Folge gibt es weitere Gespräche mit möglichen Unterstützern. „Aber aktuell können wir seriös keinen Termin nennen.“ Eine neue, eventuelle Zielmarke könnte Pfingsten sein.

Kostenpflichtiger Inhalt Als das Vorhaben in der vergangenen Woche bekannt wurde, gab es in Dormagen viel Zustimmung. In der „kinolosen“ Stadt ein Autokino zu initiieren, um den Dormagenern in der Corona-Krise ein kulturelles Angebot zu machen – diese Idee erhielt viel Beifall. „Die wesentlichen Faktoren sind auch geklärt“, sagt Schenk: Die Stadt hat die Genehmigung für den Austragungsort auf dem Schützenplatz erteilt, die Technik steht parat und auch ein gutes Filmprogramm. Um Letzteres kümmert sich Verena-Aimée Oefler, Filmexpertin aus Zons. Sie spielt bereits bei den Zonser Kinonächten auf der Freilichtbühne eine entscheidende Rolle.

Die Corona-Krise hat zu einer Renaissance des Autokinos geführt. In etlichen Städten in Deutschland wurden sie in den vergangenen Tagen und Wochen wiederbelebt. Die Örtlichkeit sei hervorragend, betont Schenk. Rund 200 Autos könnten dort halbkreisförmig parken und Filme auf einer über 40 Quadratmeter großen Leinwand über eine UKW-Frequenz verfolgen. „Verkehrsprobleme gibt es keine.“ Veranstaltungsexperte Guido Schenk, der auch Vorsitzender der Werbegemeinschaft City-Offensive Dormagen ist, sagt: „Angesichts von Corona wackelt auch die zweite Auflage der Zonser Kinonächte im August.“