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Wilde Verfolgungsjagd von Hamm nach Kamen

Mit Polizeihubschrauber : Wilde Verfolgungsjagd von Hamm nach Kamen

Die Polizei will einen Autofahrer kontrollieren, weil eine Frau auf dem Rücksitz nicht angeschnallt ist. Der steigt aufs Gas und setzt eine Verfolgungsjagd durchs Ruhrgebiet in Gang.

Eine Verkehrskontrolle wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurtes endete am Ostersonntag in Hamm in einer fast 10 Kilometer lange Verfolgungsfahrt. Nach Angaben der Polizei war eine Frau auf dem Rücksitz des Autos nicht angeschnallt. Statt anzuhalten, gab der 61-jährige Fahrer aus Kamen Gas und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit im östlichen Ruhrgebiet in Richtung Bergkamen, wie die Polizei am von Dienstag mitteilte. Mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber nahmen die Verfolgung auf, die in einer Böschung in der Nähe der Autobahn 2 in Kamen endete. Zuvor hatte der Fahrer die geöffnete Beifahrertür eines Streifenwagens gerammt und war rückwärts in einen Feldweg geflüchtet.

Der Fahrer stand unter Drogeneinfluss, besaß laut Mitteilung keinen Führerschein und das Auto war nicht versichert. Bei den 28- und 34-jährigen Mitfahrerinnen fand die Polizei Drogenutensilien. Eine der Frauen gab sich als Lebensgefährtin des Fahrers aus.

(hsr/dpa)