French Open 2018: Maximilian Marterers Märchen geht weiter - jetzt winkt Duell gegen Nadal

Deutscher im Achtelfinale der French Open : Marterers Märchen geht weiter - Mischa Zverev raus

Tennisprofi Maximilian Marterer (Nürnberg) hat bei den French Open in Paris das Achtelfinale erreicht und trifft dort auf den spanischen Superstar Rafael Nadal.

Der 22-Jährige gewann nach einer beeindruckend souveränen Leistung 6:2, 6:1, 6:4 gegen den Esten Jürgen Zopp und überstand damit erstmals in seiner Karriere die dritte Runde bei einem Grand-Slam-Turnier. Marterers bestes Grand-Slam-Ergebnis war bislang der Einzug in Runde drei bei den Australian Open im Januar.

Gegen Zopp hatte Marterer, der nach seinem beeindruckenden Zweitrundenerfolg über Kanadas Supertalent Denis Shapovalov (Nr. 24) leicht favorisiert ins Match gegangen war, die Partie von Anfang an kontrolliert. Sein estnischer Gegner, erst als Lucky Loser der Qualifikation ins Hauptfeld gerutscht, hatte den starken Topspins des Franken nur selten etwas entgegenzusetzen. Nach nur 1:39 Stunden verwandelte Marterer seinen ersten Matchball.

Im Achtelfinale trifft Marteter nun auf den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal. Der zehnmalige Paris-Champion und Titelverteidiger aus Spanien gewann am Samstag 6:3, 6:2, 6:2 gegen den Franzosen Richard Gasquet. Damit siegte Nadal auch im 16. Vergleich mit Gasquet, der dem Rekordsieger der French Open zuletzt vor zehn Jahren einen Satz abnehmen konnte.

Mischa Zverev ausgeschieden

Mischa Zverev hat es nicht geschafft, wie sein Bruder Alexander in das Achtelfinale der French Open einzuziehen. Der 30 Jahre alte Hamburger verlor am Samstag in der dritten Runde 1:6, 7:6 (7:3), 3:6, 6:7 (4:7) gegen Kevin Anderson. Der US-Open-Finalist aus Südafrika ist in Paris an Nummer sechs gesetzt. Bei einem Sieg wären Alexander und Mischa Zverev erst das dritte Bruderpaar in der Geschichte des Profitennis gewesen, das bei einem Grand-Slam-Turnier im Achtelfinale steht. Gegen Anderson hielt Zverev erst ab dem zweiten Satz mit und drehte dort im Tiebreak einen 0:3-Rückstand mit sieben Punkten in Serie. Nach 2:47 Stunden stand das Aus jedoch fest.

(SID)
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