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Corona-Regeln in Frankreich: Novak Djokovic kann mit French-Open-Teilnahme planen

Corona-Lockerungen in Frankreich : Djokovic kann mit French-Open-Teilnahme planen

Novak Djokovic wird seinen Titel bei den French Open offenbar verteidigen können. Nach einer Lockerung der französischen Corona-Auflagen steht einer Teilnahme am Turnier nichts im Weg. Auch russische und belarussische Spieler können mit ihrer Teilnahme planen.

Einer Teilnahme des ungeimpften serbischen Tennisstars Novak Djokovic an den Ende Mai beginnenden French Open steht nach einer Lockerung der französischen Corona-Auflagen nichts im Weg. Das sagten die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers am Mittwoch in Paris, wie die Sportzeitung „L'Équipe“ berichtete. Die Einschränkung, dass nur geimpfte Sportler und Zuschauer an Wettkämpfen teilnehmen können, wurde diesen Montag mit der Mehrzahl der übrigen Corona-Regeln in Frankreich aufgehoben. „Nach dem derzeitigen Stand der Dinge spricht nichts dagegen, dass Djokovic an den French Open teilnimmt“, sagte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo bei einer Pressekonferenz zu den French Open.

Djokovic hatte seinen Titel bei den Australian Open zu Beginn des Tennis-Jahres nicht verteidigen können, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und deswegen keine Einreiseerlaubnis bekommen hatte. Auch beim derzeit laufenden Masters-Turnier in Indian Wells und beim folgenden Event in Miami ist er nicht dabei, da die USA Nichtgeimpften die Einreise verweigern.

Wie der Präsident des Französischen Tennis-Verbandes, Gilles Moretton, sagte, zirkuliere das Virus aber noch und man müsse vorsichtig bleiben, berichtete „L'Équipe“. Sollten die Corona-Vorschriften wieder verschärft werden, sei man davon nicht ausgeschlossen.

Auch russische und belarussische Profis können mit ihrer Teilnahme planen. „Den russischen und belarussischen Spielern wird strikte Neutralität auferlegt“, sagte die Generaldirektorin des FFT, Amelie Oudea-Castera, auf einer Pressekonferenz. Tags zuvor hatte der britische Sportminister Nigel Huddleston durchblicken lassen, dass dies dem Weltranglistenersten Daniil Medwedew und Co. für eine Teilnahme Ende Juni in Wimbledon nicht reichen könnte. „Ich denke, wir werden eine Sicherheit brauchen, dass sie keine Unterstützer von Wladimir Putin sind“, sagte Huddleston.

(dpa/old)