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VfL Bochum verurteilt Ausschreitungen nach Aufstieg

Acht Polizisten verletzt : Bochum verurteilt Ausschreitungen bei Aufstiegsfeierlichkeiten

Der VfL Bochum hat die Ausschreitung einiger Fans nach dem Aufstieg in die Bundesliga scharf verurteilt. „Angriffe auf Polizeikräfte, Körperverletzung, Sachbeschädigungen und ein massiver Einsatz von Pyrotechnik“ seien nicht zu akzeptieren, teilte der Klub mit.

Zweitliga-Meister VfL Bochum hat das Verhalten von Teilnehmern der Fanparty auf den Straßen im Umfeld des Ruhrstadions kritisiert. Zwar hätten dort am Sonntag die meisten VfL-Anhänger „friedlich und weitestgehend regelkonform“ gefeiert, doch sei es „am Rande der Feierlichkeiten zu unschönen Bildern“ gekommen, welche der Verein nicht akzeptieren könne, hieß es in einem Statement des Fußball-Revierclubs vom Mittwoch.

„Angriffe auf Polizeikräfte, Körperverletzung, Sachbeschädigungen und ein massiver Einsatz von Pyrotechnik werden von Vereinsseite aufs Schärfste verurteilt.“ Der VfL wünsche allen Verletzten „eine rasche und vollständige Genesung“. Zudem sagte der Club den Behörden „bei der Aufklärung der Vorfälle“ seine Unterstützung zu.

Der VfL Bochum hatte am Pfingstsonntag durch ein 3:1 gegen den SV Sandhausen im coronabedingt leeren Ruhrstadion die Rückkehr in die Bundesliga nach elf Jahren perfekt gemacht. Tausende Fans - viele mit Masken - feierten auf den Straßen nahe dem Stadion. Diese Party wurde von Zwischenfällen überschattet: Kontaktregeln wurden teils nicht eingehalten, Pyrotechnik brannte, Steine und Flaschen flogen, acht Polizisten wurden verletzt. Laut Polizei erlitten zudem zahlreiche Fans Knalltraumata, Augenverletzungen und Verbrennungen. Polizei und Stadt nannten ihr erstes Resümee am Sonntagabend „erschütternd“.

Der VfL betonte in dem Statement, dass am Sonntag viele tausende Fans „farbenfroh, ausgelassen und friedlich“ gefeiert hätten. Ihnen gelte „ausdrücklicher Dank für ihr faires und vorbildliches Auftreten“. Auch der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Deutschen Roten Kreuz und der Feuerwehr dankte der Club: Sie hätten „alle wirklich Schwerarbeit geleistet“.

(dpa/old)