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Japan zieht Kandidatur für Frauen-Fußball-WM 2023 zurück

Vergabe am Donnerstag : Japan zieht Kandidatur für Frauen-Fußball-WM 2023 zurück

Japan hat seine Kandidatur zur Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 zurückgezogen. Das bestätigte am Montag der Fußball-Weltverband Fifa. Am Donnerstag fällt die Entscheidung über den Ausrichter.

Der japanische Verband begründete den kurzfristigen Rückzug mit der verlegten Austragung der Olympischen Spiele in Tokio ins Jahr 2021 und mit den Folgen der Corona-Pandemie.

Das Fifa-Council entscheidet an diesem Donnerstag über den WM-Ausrichter. Nachdem bereits Brasilien seine Bewerbung zurückgezogen hatte, gibt es mit der gemeinsamen Kandidatur von Australien und Neuseeland sowie Kolumbien nur noch zwei Bewerber. Australien/Neuseeland hatte bei der Fifa-Evaluierung die deutlich besseren Noten erhalten und ist nun großer Favorit auf den Zuschlag.

„Die Entscheidung, sich aus der Kandidatur zurückzuziehen, wurde nach sorgfältiger und gründlicher Abwägung sowohl im japanischen Bewerbungskomitee als auch im JFA-Exekutivkomitee getroffen“, heißt es in einem Schreiben des nationalen Verbandes. Japan ist das bislang einzige Land, dass WM-Titel in allen Altersklassen der Mädchen und Frauen gewonnen hat.

Das Bewerbungskomitee sicherte dem künftigen WM-Ausrichter seine volle Unterstützung zu. „Japan wird mit der Fifa und dem Gastgeberland bzw. den Gastgeberländern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass der Frauenfußball in der Welt weiter voranschreitet, expandiert und ein höheres Niveau erreicht“, hieß es.

(eh/dpa)