DEL-Play-offs: Eisbären Berlin schlagen EHC Red Bull München 4:0

DEL-Play-offs: Berlin fertigt München ab

Meister EHC Red Bull München hat in den Viertelfinal-Playoffs den 1:1-Ausgleich bei den Eisbären Berlin kassiert. Mannheim wurde dagegen seiner Favoritenrolle gerecht. Köln steht bereits unter Druck.

Titelverteidiger EHC Red Bull München hat den ersten Dämpfer in den Viertelfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga erhalten. Die Eisbären Berlin führten den Meister der drei vergangenen Jahre am Freitag im zweiten Spiel von sieben möglichen Partien beim 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) vor und glichen die Serie zum 1:1 aus. Das dritte Match findet am Sonntag in München statt.

Auch die Düsseldorfer EG schaffte gegen die Augsburger Panther durch ein 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) das 1:1. Hauptrunden-Sieger Adler Mannheim bleibt nach dem 4:2 (2:0, 2:1, 0:1) bei den Nürnberg Ice Tigers auf Halbfinal-Kurs und führt die Serie wie auch der ERC Ingolstadt durch ein 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die Kölner Haie mit 2:0 an.

Während die Münchner in Spiel eins noch durch ein Tor in der Verlängerung (3:2) die Oberhand behielten, dominierten die Berliner vor 13.511 Zuschauern das zweite Match. Sean Backman (9. Minute) und Austin Ortega (17.) waren im ersten Drittel erfolgreich. Brendan Ranford (26.) und erneut Backman eine Minute später erhöhten im zweiten Abschnitt auf 4:0. „Beide Mannschaften hatten Chancen, wir haben sie nicht reingemacht, Berlin war eiskalt“, sagte Münchens Yasin Ehliz bei Magenta-Sport.

Die Adler Mannheim stellten ihre Favoritenrolle dagegen unter Beweis. Nach dem 7:2 in Spiel eins gewann der siebenfache Champion in Nürnberg mit 4:2. Markus Eisenschmid (19./22.), Luke Adam (7.) und Tommi Huhtala (39.) waren für die Mannschaft von Trainer Pavel Gross erfolgreich. Daniel Weiß (37.) und Shawn Lalonde (49.) konnten für die Gastgeber lediglich verkürzen. Am Sonntag (19.00 Uhr) kann Mannheim die Führung weiter ausbauen.

Die Düsseldorfer EG schaffte gegen die Augsburger Panther durch ein 4:1 den Ausgleich und rehabilitierte sich für die 1:7-Pleite in Spiel eins. Jaedon Descheneau (8./48.), Manuel Strodel (13.) und John Henrion (60.) schossen für die Rheinländer die Treffer. Braden Lamb (49.) war für die Panther erfolgreich.

Deutlich umkämpfter als der Ingolstädter 6:2-Auftaktsieg in Köln war der 4:3-Erfolg des ERC gegen die Haie. In der Extraspielzeit markierte Thomas Greilinger (68.) die vielumjubelte Entscheidung für die Gastgeber. Köln steht damit am Sonntag (16.30 Uhr) nach der zweiten Niederlage unter Druck.

(dpa/old)
Mehr von RP ONLINE