Düsseldorfer EG macht sich über die Kölner Haie lustig

„Dieses Kölsch ist reines Gehirngift“: DEG macht sich über falsches Haie-Plakat lustig

Im Viertelfinale der DEL-Play-offs treffen die Kölner Haie auf Ingolstadt. Oder etwa doch nicht? Ein fehlerhaftes Plakat des DEL-Klubs lässt zumindest anderes vermuten. Für die Düsseldorfer EG ist es ein gefundenes Fressen.

Es wird ernst in der in der Deutschen Eishockey-Liga. Mit den Play-offs beginnt für viele Fans und die Teams die heißeste Zeit des Jahres. Die Kölner Haie belegten in der Abschlusstabelle der Saison 2018/19 den vierten Platz. Gegner im Viertelfinale ist der ERC Ingolstadt, der die Saison als Tabellenfünfter beendete.

Auf einem Plakat werben die Haie für Tickets für die Heimspiele der Viertelfinalserie. Motto: „We are one - Die Playoffs beginnen“. Über den Daten für die Heimspiele sind die Logos der Teams abgebildet. Dort wird ein falscher Gegner gezeigt. Anstatt des Logos der Ingolstädter ist das Wappen der Augsburger Panther zu sehen.

Dabei bekommen es ausgerechnet die rheinischen Rivalen aus Düsseldorf im Viertelfinale mit den Augsburgern zu tun. Bei der DEG nahm man die Steilvorlage natürlich dankend an - und stichelte in Richtung Köln: „Hallo Kölner Haie, wir haben es Euch schon so oft gesagt: Dieses Kölsch ist reines Gehirngift. Aber Ihr wolltet ja, wie immer, nicht hören...“, schrieben die Düsseldorfer bei Instagram. Dazu stellten sie ein Bild des fehlerhaften Plakats.

„Tatsächlich hängen ein paar falsche Plakate in der Stadt. Hier handelt es sich um einen alten Erstentwurf mit Platzhaltern. Sie werden natürlich sofort abgehängt. Der Großteil der Plakate ist korrekt. Der Fehler hätte selbstverständlich nicht passieren dürfen“, sagte KEC-Geschäftsführer Philipp Walter dem „Express“.

Sticheleien gibt es zwischen den Klubs immer wieder: Bereits in der Hauptrunde hatten DEG-Fans zusammen mit den Toten Hosen für Aufsehen gesorgt: Sie klebten während des Derbys ein Logo der Düsseldorfer auf den Bus der Kölner Haie. Die Kölner bemerkten den kleinen Scherz natürlich nicht und fuhren so in Richtung Heimat. Die Kölner nahmen die Aktion locker. Sie versteigerten den Aufkleber bei Ebay. Der Erlös von 11.150 Euro soll dem Eishockey-Nachwuchs in beiden Städten zugute kommen.

(old)
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