Saison 2023/24 So laufen die Play-offs in der Deutschen Eishockey-Liga

Düsseldorf · Die 30. Saison der Deutschen Eishockey-Liga geht in die entscheidende Phase. Seit dem 17. April läuft das Play-off-Finale um die 103. deutsche Meisterschaft. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Eishockey: Alle DEL-Meister von 1994 bis 2021/22
Infos

Alle DEL-Meister seit 1994

Infos
Foto: dpa/Kolbert-Press

Welchen Mannschaften haben sich für das Play-off-Finale qualifiziert?

Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven und die Eisbären Berlin bestreiten am Mittwoch, 17.April, (19.30 Uhr/Magentasport) das erste Spiel in der Play-off-Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Während der Klub aus der Hauptstadt Rekordtitelträger ist, bestreiten die Norddeutschen erstmals ein Endspiel. Bremerhaven besitzt als Gewinner der Hauptrunde Heimrecht. Die Pinguins erreichten durch Serien-Siege gegen Vizemeister ERC Ingolstadt und Titelverteidiger EHC Red Bull München das Finale. Der Tabellenzweite Berlin setzte sich gegen die Adler Mannheim und die Straubing Tigers durch.

Wer wird Meister?

DEL: Das sind die torgefährlichsten Abwehrreihen der Saison 2023/24
16 Bilder

Die torgefährlichsten Abwehrreihen der DEL-Saison 2023/24

16 Bilder
Foto: dpa/Matthias Balk

Laut Statistik die Fischtown Pinguins. Denn seit 2014, als der ERC Ingolstadt sensationell von Platz neun zum Titel stürmte, holte sich stets der Hauptrundensieger den silbernen Meisterpokal. Einzige Ausnahme: In der verkürzten Coronasaison 2020/21 war Meister Eisbären Berlin in der zweigeteilten Punkterunde zwar Erster der Nordgruppe, insgesamt aber nur das drittbeste Team.

Wer sind die Stars der Play-offs?

Beim Hauptrundensieger Bremerhaven steht vor allem der „Karawanken-Express“ mit den slowenischen Topscorern Jan Urbas und Ziga Jeglic sowie ihrem Landsmann Miha Verlic im Blickpunkt. Die deutschen Vize-Weltmeister muss man dagegen anderswo suchen: Berlin setzt einmal mehr auf den WM-Halbfinalhelden Marcel Noebels, aber auch den Nordamerika-Rückkehrer Leon Gawanke.

Düsseldorfer EG: Die Zuschauerzahlen der DEL-Teams 2023/24
16 Bilder

Das sind die Zuschauerzahlen der DEL-Teams 2023/24

16 Bilder
Foto: dpa/Andreas Gora

Wie laufen die Play-offs ab?

Ab dem Viertelfinale gilt die „Best-of-Seven“-Regelung. Dann sind vier Siege nötig, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Analog zur ersten Play-off-Runde richten sich die Paarungen sowie die Vergabe des ersten Heimrechts nach der Endplatzierung in der Hauptrundentabelle. Die Teams auf den Plätzen eins bis vier genießen daher im ersten Viertelfinalspiel zunächst Heimrecht. Anschließend wechselt es von Spiel zu Spiel.

Welche Besonderheit gibt es in den Play-offs?

Steht es nach 60 Minuten Spielzeit unentschieden, wird so lange in 20-Minuten-Abschnitten verlängert, bis ein Tor fällt. Ein Penaltyschießen – so wie in den Hauptrundenspielen – wird dafür nicht ausgetragen. Das längste Play-off-Spiel dauerte übrigens 168 Minuten und 16 Sekunden (Köln gegen Mannheim, 5:4 am 22. März 2008).

Wer überträgt die Play-offs?

DF1 zeigt bis zu 18 Spiele live im Free-TV. Die Deutsche Telekom überträgt bei MagentaSport per Livestream über TV, PC, Tablet oder Smartphone alle Partien live - für Telekom-Kunden kostenlos, für alle anderen gegen monatliche Gebühren.

Der Play-off-Termine in der Übersicht:

Änderungen laut DEL vorbehalten:

1. Play-off-Runde:

DEL: Das sind die torgefährlichsten Sturmreihen der Saison 2023/24
16 Bilder

Die torgefährlichsten Sturmreihen der DEL-Saison 2023/24

16 Bilder
Foto: dpa/Uwe Anspach

1. Spieltag, Sonntag, 10. März:
ERC Ingolstadt - Kölner Haie 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)
Adler Mannheim - Nürnberg Ice Tigers 2:1 (1:0,0:0,1:1)

2. Spieltag, Dienstag, 12. März:
Nürnberg Ice Tigers - Adler Mannheim 3:6 (1:1, 0:2, 2:2)

Mittwoch, 13. März:
Kölner Haie - ERC Ingolstadt 2:3 (1:2, 1:1, 0:0)

3. Spieltag, Donnerstag, 14. März:
Kölner Haie - ERC Ingolstadt 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)

Viertelfinale (Best of Seven):

1. Spieltag, Samstag, 16. März:
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 5:2 (0:0, 3:1, 2:1)
Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München 3:6 (0:2, 2:3, 1:1)

Sonntag, 17. März:
Fischtown Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt 6:4 (2:0, 2:2, 2:2)

Eisbären Berlin - Adler Mannheim 1:7 (0:2, 0:2, 1:3)

2. Spieltag, Dienstag, 19. März:
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 7:3 (1:0, 3:3 ,3:0)

Mittwoch, 20. März:
ERC Ingolstadt - Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:4 n.V. (1:0,2:1,0:2)
Adler Mannheim - Eisbären Berlin 2:4 (2:0,0:3,0:1)

3. Spieltag, Freitag, 22. März:
Fischtown Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt 4:3 n.V. (0:1, 2:1, 1:1, 1:0)
Eisbären Berlin - Adler Mannheim 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 3:4 n.P. (0:3, 2:0, 1:0, 0:1)
Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München 3:4 (1:0, 0:3, 2:1)

4. Spieltag, Sonntag, 24. März:
Adler Mannheim - Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)
ERC Ingolstadt - Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)

5. Spieltag, Dienstag, 26. März
Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)
6. Spieltag, Donnerstag, 28. März
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
7. Spieltag, Samstag, 30. März
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)

Halbfinale (best of seven):
1. Spieltag, Montag, 1. April
Fischtown Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
Eisbären Berlin - Straubing Tigers 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)
2. Spieltag, Mittwoch, 3. April
EHC Red Bull München - Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) n.V.
Straubing Tigers - Eisbären Berlin 2:3 n.V. (0:1,2:1,0:0)
3. Spieltag, Freitag, 5. April
Fischtown Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
Eisbären Berlin - Straubing Tigers 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)
4. Spieltag, Sonntag, 7. April
EHC Red Bull München - Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (1:3, 1:0, 0:0)
Straubing Tigers - Eisbären Berlin 3:2 (1:0, 0:1, 2:1)

weitere Termine (falls notwendig):
5. Spieltag, Dienstag/Mittwoch, 9./10. April
Fischtown Pinguins Bremerhaven - EHC Red Bull München 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Eisbären Berlin - Straubing Tigers 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)

Finale (best of seven):
1. Spieltag, Mittwoch, 17. April
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Eisbären Berlin 4:2 (2:2, 2:0, 0:0)
2. Spieltag, Freitag, 19. April
Eisbären Berlin - Fischtown Pinguins Bremerhaven (19.30 Uhr)
3. Spieltag, Sonntag, 21. April
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Eisbären Berlin (15.30 Uhr)
4. Spieltag, Dienstag, 23. April
Eisbären Berlin - Fischtown Pinguins Bremerhaven (19.30 Uhr)

weitere Termine (falls notwendig):
5. Spieltag, Freitag, 26. April
6. Spieltag, Sonntag, 28. April
7. Spieltag, Dienstag, 30. April

(lonn/SID/dpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort