Indonesien: Auf Sumatra mindestens 39 Tote durch Überschwemmungen

Auf der indonesischen Insel Sumatra : Mindestens 39 Tote nach Überschwemmungen

Nach Überschwemmungen sind auf der indonesischen Insel Sumatra mindestens 39 Menschen gestorben. 12.000 Menschen wurden vor den Fluten Sumatra in Sicherheit gebracht. Auch in Jakarta waren vergangene Woche zwei Menschen ums Leben gekommen.

Nach schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 gestiegen. Allein in der Provinz Bengkulu an der Westküste Sumatras wurden mittlerweile 29 Leichen gefunden, wie die Katastrophenschutzbehörde am Montag mitteilte. In der Nachbarprovinz Lampung tötete ein Erdrutsch am Samstag zudem eine sechsköpfige Familie. Mindestens 13 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben am Montag noch vermisst.

Tagelange heftige Regenfällen hatten auf Sumatra schwere Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. In Bengkulu wurden hunderte Gebäude, Brücken und Straßen wurden beschädigt, rund 12.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In der Provinz Lampung hatte ein Erdrutsch am Samstag eine sechsköpfige Familie getötet. Auch bei Überschwemmungen in der Hauptstadt Jakarta waren vergangene Woche mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, mehr als 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

In der Stadt Bogor im Großraum Jakarta sorgten 14 Pythons für Panik, die in den Fluten von einem Privatgrundstück entwischten. Bisher wurden erst sechs der Schlangen, die bis zu vier Meter lang werden können, wieder eingefangen.

Überschwemmungen sind in Indonesien häufig, besonders während der Regenzeit, die von Oktober bis April dauert. Auf Sumatra werden die Folgen der Unwetter nach Angaben der Behörden durch den illegalen Kohleabbau verschlimmert, weil der aufgewühlte Boden bei starken Regenfällen ins Rutschen gerät. Umweltschützer machen auch die Rodung von Wäldern für die Katastrophen verantwortlich.

(lhen/AFP)