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Aufregung in US-Hauptstadt​: Mann schießt nahe dem Kapitol in Washington um sich​

Aufregung in US-Hauptstadt : Mann schießt nahe dem Kapitol in Washington um sich

In der Nähe des US-Kapitols in Washington ist am frühen Sonntagmorgen ein Mann mit seinem Auto in eine Absperrung gerast. Anschließend feuerte er mehrere Schüsse ab und tötete sich selbst.

Zu dem Zwischenfall kam es kurz vor 4 Uhr morgens an einer Absperrung an der Ecke East Capitol Street und 2nd Street. Verletzte gab es nicht. Die Behörden teilten mit, der Mann sei in die Absperrung gekracht und das Fahrzeug in Flammen aufgegangen, während er aus dem Auto stieg. Er feuerte mehrere Schüsse in die Luft ab und tötete sich schließlich selbst, als sich Polizeibeamte näherten. Der Mann habe es allem Anschein nach nicht auf ein Mitglied des Kongresses abgesehen gehabt, erklärte die Polizei. Der Hintergrund des Mannes werde geprüft, um ein Motiv zu ermitteln. Das Repräsentantenhaus und der Senat befinden sich derzeit in der Sommerpause und nur wenige Mitarbeiter arbeiten im Kapitol.

Der Chef der Polizei am Kapitol, Tom Manger, sagte, der Mann habe wahllos geschossen und sei auf das Kapitol zugegangen. Die Behörden prüften, ob der Mann sein Auto in Brand steckte, denn der Zusammenstoß scheine das Feuer nicht verursacht zu haben.

Die Strafverfolgungsbehörden in den USA sehen sich derzeit einer zunehmenden Zahl von Drohungen gegenüber. Sie warnten vor Angriffen auf Regierungsgebäude, besonders, seit das Anwesen des früheren Präsidenten Donald Trump in Florida vor einigen Tagen von der Bundespolizei FBI durchsucht wurde.

Der Angriff vom Sonntag erinnert an einen Zwischenfall vom April 2021, bei dem ein Mann sein Fahrzeug in einen Kontrollpunkt am Kapitol steuerte. Ein Beamter wurde dabei getötet.

(csi/dpa)