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Wesel: Bauverein 2050 ist FDP zu teuer

Wesel : Bauverein 2050 ist FDP zu teuer

Der Ruf der CDU nach einer Vision 2050 für den Bauverein hat die FDP gleich zu einer Reaktion veranlasst. Deren Fraktionsvorsitzender Friedrich Eifert stellte zunächst fest, dass die städtische Tochter "mit der Sanierung des Wohnungsbestandes und des Wohnungsumfeldes einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsverbesserung des Stadtbildes im Zitadellenviertel" leiste. "Das war nicht immer so", schob Eifert nach und erinnert an Forderungen seiner Partei Ende der 90er Jahre "nach qualifizierter Stadtentwicklung unter anderem durch den Bauverein". Mit dem Wechsel in der Führung, so Eifert, sei ein strategischer Wechsel vollzogen worden. Davon zeuge auch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken beim Aufbau des Nahversorgungswärmenetzes im Quartier.

Für Eifert sind Forderung der CDU nach mehr Stadtentwicklung "nachvollziehbar", er hat aber auch Kosten im Blick. Etwa beim Vergleich mit dem Schott-Neubau an der Alten Roßmühlenstraße: "Niedrigenergiehaus plus kann nicht Sanierungsgrundlage sein." Der Bauverein sei verpflichtet, Wohnungen wirtschaftlich zu betreiben. So blieben sie für Mieter bei moderaten Heizkosten bezahlbar. Der Bauverein handele richtig, wenn er Möglichkeiten im Rahmen der eigenen Finanzierungskraft ausschöpfe. "Koste es, was es wolle, kann nicht Maxime von Energiewende und Klimaschutz für den Bauverein sein."

(RP)