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Fußball: Dilkrath bleibt geduldig und gewinnt

Fußball : Dilkrath bleibt geduldig und gewinnt

Dank eines 4:0 beim Tabellenletzten St. Hubert ist Fortuna Dilkrath vorerst das beste Grenzlandteam in der Bezirksliga. Der SC Waldniel und die TSF Bracht kassierten an diesem Wochenende Niederlagen.

Nur für Fortuna Dilkrath hat sich die Reise gelohnt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Hager siegte in St. Hubert 4:0 und steht nun als bestes Grenzlandteam in der Tabelle auf Platz Sieben. Waldniel unterlag nach einer schwachen Leistung beim VfB Uerdingen 0:2, die TSF Bracht verloren unglücklich beim Linner SV 1:2.

TuS St. Hubert - Dilkrath 0:4 (0:1). Für Fortuna und Trainer Andreas Hager wurde das Spiel beim Tabellenletzten die erwartet schwere Partie. "Doch meine Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Geduldig gespielt und die Chancen genutzt, die sich boten", lobte Hager. Die Gastgeber überließen den Fortunen die Initiative. Zunächst sprangen kaum gute Chancen für Dilkrath heraus, erst in der 44. Minute brachte eine Standardsituation die Führung. Simon Genfeld war nach einem Freistoß von Tommy Külkens zur Stelle. Nach dem Wechsel kamen die St. Huberter etwas mutiger aus der Kabine, doch nach zehn Minuten hatte Fortuna die Partie wieder im Griff. In der 68. Minute erzielte Boubacar Coulibaly das 2:0, Danny Thönes köpfte sieben Minuten später zum vorentscheidenden 3:0 ein. Den Schlusspunkt setzte Thomas Paffrath mit seinem ersten Saisontor zum 4:0-Endstand. Mit diesem Sieg stehen die Dilkrather nun als bestes der drei Grenzlandteams auf Platz sieben.

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VfB Uerdingen - SC Waldniel 2:0 (1:0). Einen gebrauchten Tag erlebte der SC Waldniel beim ersatzgeschwächten VfB Uerdingen. Am Ende waren die Schwalmtaler die schlechtere von zwei schwachen Mannschaften und verloren nicht unverdient. In einer ereignisarmen ersten Halbzeit ging Uerdingen in der 41. Minute bei einer Standardsituation in Führung. Der SC hat es nicht mehr geschafft, ins Spiel zurückzukommen und war den kämpferischen VfB-Kickern unterlegen. "Uerdingen hat einfach mehr investiert. Von uns war das grauenhaft, das kann in der nächsten Woche ja nur besser werden", hofft Trainer Hans Weecks. Der SC blieb über die gesamte Spielzeit harmlos, versuchte in der Schlussphase aber mit mehr Risiko, doch noch einen Punkt zu entführen. Das Resultat war allerdings nur ein Konterangriff zum 0:2.

Linner SV - TSF Bracht 2:1 (0:1). Es war die 66. Minute, als die Partie eine Vorentscheidung erlebte. Sebastian Schroers lief zu früh aus der Freistoßmauer und sah die Gelb-Rote Karte. Kurz zuvor hatte der Brachter die Chance ausgelassen, sein Team auf 2:1 davonziehen zu lassen. Stattdessen glichen die Linner in Überzahl aus. Nur fünf Minuten später leistete sich zudem der sonst stark aufgelegt Dennis Preuschoff im Brachter Tor einen Patzer. Nachdem er seinen Kasten mehrfach mit guten Paraden im Spiel gehalten hatte, passte Preuschoff einen Abschlag direkt in die Füße eines Linner Angreifers, der zum Endstand traf. "Heute wäre ein Unentschieden durchaus verdient gewesen. Doch wenn du unten stehst, laufen die Spiele auch mal so", sagte Brachts Trainer Markus Steffens. In der 17. Minute hatte er noch die Führung seiner Mannschaft bejubelt. Nach einer Freistoßflanke von Daniel Schrörs war Klaus Speck per Kopf zur Stelle. In der Schlussphase sah ein Linner noch die Rote Karte, was am Ergebnis aber nichts mehr ändern sollte .

(TK)