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Handball: Jurek Tomasik ist für den Moment zufrieden

Handball : Jurek Tomasik ist für den Moment zufrieden

Lobberichs Verbandsliga-Trainer weiß allerdings, dass sein Team stets voll konzentriert sein muss.

Lobberichs Handballer haben in der vergangenen Woche mit dem 34:25 im Kreispokal gegen den eine Klasse höher spielenden Oberligisten TV Vorst ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Trainer Jurek Tomasik ist gut drauf und das soll sich auch in der Meisterschaft weiterhin in Punkten niederschlagen. Am Sonntag erwartet der Verbandsligist die SG OSC Löwen Duisburg II (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle).

Für den Moment ist der Coach nicht unzufrieden. Er versucht jedoch alles, um seine Spieler am Boden zu halten, denn nach 6:2 Punkten reifen in Lobberich bereits Träume. "Die Entwicklung geht weiter und die Breite in unserem Kader ist gut. Wir sind so weit, dass wir auch Ausfälle mal kompensieren können", sagt Tomasik. Der Erfolg stelle sich allerdings nur dann ein, wen sein Team es schafft, seine Leistung abzurufen und sie auf möglichst hohem Niveau zu stabilisieren. "Wir müssen uns auf unser Konzept konzentrieren", erklärt er.

Die Löwen aus Duisburg hat der Coach selbst noch nicht beobachtet. "Ich habe zwar Informationen", sagt er, aber man wisse nie so genau, wer in einer Zweiten Mannschaft aufläuft. "Das könnte auch Kevin-Christopher Brüren sein", sagt er. Brüren spielte in der vergangenen Saison für den TSV Kaldenkirchen. Die Lobbericher müssen unter Umständen auf Alex Sobiech verzichten. Er handelte sich im Pokal eine Rote Karte ein.

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Der TSV Kaldenkirchen tritt bei der HSG Mülheim an. Nach zwei Siegen und zwei dann folgenden Niederlagen hofft Trainer Dirk Rahmel, dass sein Team wieder "etwas mitnehmen" kann. "Es wäre schade, wenn wir das nicht tun. Dann wäre der gute Start mit 4:0 Punkten kaputt", sagt der Coach. Die Herbstferien nutzte der TSV, um die vorhandenen Baustellen abzuarbeiten. "Ganz zufrieden bin ich nicht", gesteht der Trainer und spielt damit vor allem auf die Einstellung an. So tat sich das Team in einem Freundschaftsspiel gegen Mettmann schwer. "Wir haben zurückgelegen, kämpfen uns wieder ran, führen dann und machen unnötige Fehler. Ich möchte, dass alle von Anfang an Gas geben", sagt Rahmel.

Die Mülheimer hat er sich angeschaut. Es sei eine starke Truppe, die auf einigen Positionen überdurchschnittlich und ansonsten stark besetzt sei, sagt er. "Es geht nur, wenn wir keine Schwäche zeigen. Wir brauchen eine gute Rückwärtsbewegung, müssen gut im Zweikampf stehen und unsere Chancenverwertung verbessern", sagt Rahmel.

(wiwo)