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Elmpter Tennis-Club erhält rund 870.000 Euro

Sanierung der Tennisanlage geplant : Elmpter Tennis-Club erhält rund 87.000 Euro

Der 225 Mitglieder starke Verein will seine in die Jahre gekommene Anlage mit acht Plätzen modernisieren. „Wir freuen uns über die Förderung“, sagt der Vorsitzende Werner Houben.

Eine gute Nachricht für alle, die im Verein „Elmpter Tennis-Club“ (ETC) den Schläger schwingen: In der ersten Runde des Sportstättenförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten sie fast 90.000 Euro, um ihre Sportstätte zu modernisieren. Nachdem die Verantwortlichen des Vereins um den Vorsitzenden Werner Houben den Förderbescheid erhalten haben, können sie mit dem Vorhaben beginnen und nun auch die Aufträge für die unterschiedlichen Arbeiten vergeben.

„Wir freuen uns über die Förderung“, erklärte Werner Houben, der Vorsitzende des Elmpter Tennis-Clubs am Dienstag. Der ETC, der zurzeit rund 225 Vereinsmitglieder zählt, darunter rund 70 Jugendliche, plant laut Houben eine Rund-um-Erneuerung seiner Sportanlage. Sie stammt aus dem Jahr 1985; dazu gehören acht Sportplätze. Houben dankte auch Georg Ehrentraut, dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbands Niederkrüchten, für seine Unterstützung bei der Abgabe des Förderantrag. Der Verein „Elmpter Tennis-Club“ plant nun umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen und will dafür Mittel in Höhe von 97.443 Euro investieren. Aus dem Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhält der Verein dazu 86.968 Euro.

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Mit dem 300-Millionen-Euro-Programm „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das bisher größte Sportförderprogramm in Nordrhein-Westfalen aufgelegt. Damit sollen die örtlichen Vereine die Möglichkeit erhalten, ihre Sportanlagen und Sportstätten nachhaltig zu modernisieren, zu sanieren sowie umbauen zu lassen oder Ersatzbauten in Auftrag zu geben. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Markus Optendrenk: Nachdem in den vergangenen Legislaturperioden unter Rot-Grün die Investitionen in die heimischen Sportstätten gestockt hätten, habe die Landesregierung mit dem Sportstättenförderprogramm ein deutliches Zeichen gesetzt und stärke so NRW weiterhin als Sportland Nummer 1.

„Ich freue mich sehr, dass der Elmpter Tennis-Club nun die Möglichkeit hat, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätte anzubieten“, sagte Optendrenk. Denn nur wenn Sportstätten auf dem neuesten Stand seien, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in der Gesellschaft wahrnehmen. „Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren“, ergänzt Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, die am Dienstag weitere Fördermaßnahmen für unterschiedliche Sportvereine bekannt gegeben hat.