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Autorin Felizitas Montforts aus Viersen-Dülken hat ein neues Buch über Hexe Lulea geschrieben

Literatur aus Viersen : Hexe Lulea erlebt ein Weihnachtsabenteuer

Die Dülkenerin Felizitas Montforts hat den vierten Band über ihre magische Hauptfigur veröffentlicht. Weitere Geschichten sind geplant.

Die junge Hexe Lulea hat schon einige Abenteuer erlebt. Sie streifte durch einen Zauberwald, wagte sich in die dunklen Gemäuer der Schule der gestohlenen Magie und stellte sich zuletzt in einem Turm ihrer letzten großen Prüfung: Der Teenager mit Zauberkräften musste die gesamte magische Welt retten. Jetzt hat Autorin Felizitas Montforts aus Dülken die nächste Abenteuergeschichte über ihre Hexe veröffentlicht. In Band 4 begibt sich Lulea nun auf die Suche nach dem Weihnachtsmann.

 Autorin Felizitas Montforts mit Ausgaben ihrer vier Lulea-Bücher, aus denen sie auf Wunsch in Schulen vorliest.
Autorin Felizitas Montforts mit Ausgaben ihrer vier Lulea-Bücher, aus denen sie auf Wunsch in Schulen vorliest. Foto: Nadine Fischer

Vor zehn Jahren hat Montforts ihr erstes Lulea-Kinderbuch veröffentlicht, 2015 folgte eine überarbeitete Fassung. Die Geschichte über die Hexe war als Trilogie angelegt, „es geht darin um Luleas Familiengeschichte“, sagt die Autorin. Diese Geschichte sei zwar auserzählt – „aber es wird jetzt noch mindestens zwei weitere Lulea-Einzelabenteuer geben, weil meine Kinder einfach nicht locker lassen“, ergänzt die 36-Jährige. Band 4 „Lulea und die Mission Weihnachtsmann“ ist erst vor wenigen Wochen erschienen.

Schon als Kind habe sie gewusst, dass sie mal Autorin werden möchte, erzählt Montforts. „Mit dem Schreiben habe ich angefangen, als ich ungefähr neun Jahre alt war.“ Sie verfasste Kurzgeschichten, orientierte sich unter anderem an den Genres Fantasy und Horror. „Lulea war mein erstes eigenes Buch“, sagt Montforts. Sie beschreibt ihre Hexe als „frech, aufbrausend, aber sehr liebenswert und eine gute Freundin“. Im ersten Band ist Lulea 13 Jahre alt, von Buch zu Buch wird sie erwachsener – „die Kinder können mit ihr wachsen“, sagt Montforts. Als ältere Schülerin an der Waldorfschule in Mönchengladbach habe sie ein jüngeres Schulpatenkind namens Luisa gehabt, das Mädchen sei Vorbild für Luleas Aussehen gewesen. „Luisa hatte feuerrot-orange lockige Haare – das Ebenbild von Lulea“, erzählt Montforts.

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Zwar wollte sie schon als Kind später mal Autorin werden, doch als junge Frau machte Montforts erst mal eine Ausbildung zur Bürokauffrau im Dachdeckerbetrieb der Eltern. Schreiben war ihr Hobby. Sie heiratete, bekam vor sieben Jahren Zwillinge – einen Jungen und ein Mädchen – und orientierte sich neu. Im Keller richtete sie sich eine Schreibwerkstatt ein, wann immer sie Zeit hat, arbeitet sie dort an ihren Geschichten. „Morgens und abends bin ich Autorin, tagsüber bin ich Mutter“, erklärt sie.

Längst sei das Schreiben kein Hobby mehr, „ich sehe das als meinen Beruf“. „Mittlerweile habe ich auch eine kleine Fangemeinde“, ergänzt sie stolz und räumt ein: Geld verdienen lasse sich mit dem Schreiben derzeit allerdings nicht. Aber: „Ich kann nicht anders, die Ideen kommen einfach zu mir, Schreiben ist ein Teil von mir.“ Aktuell arbeitet sie an ihrem nächsten Werk. „Es wird mein erstes Buch für junge Erwachsene, ein Fantasyroman. Es spielt hier in Dülken und Viersen“, erzählt Montforts. Sie wolle aber auch weiterhin Kinderbücher veröffentlichen, denn: „Das ist meine absolute Leidenschaft.“