Digitalisierung der Schulen in Brüggen lässt weiter auf sich warten

Brüggen : Digitalisierung der Schulen lässt weiter auf sich warten

In der Schulausschusssitzung der Burggemeinde Brüggen stand die Digitalisierung der Schulen durch die Umsetzung des „Digital-Pakts Schule“ auf der Tagesordnung.

Beatrix Schuren, Fördermittelmanagerin der Gemeinde, stellte die Förderrichtlinien und die inhaltliche Seite des Programms dar. Noch sei vieles auch von Seiten der Bezirksregierung, ungeklärt, so dass die Digitalisierung der Schulen auf sich warten lassen müsse. Der Schulausschuss nahm die Förderrichtlinien zum Digital-Pakt Schule 2019-2024 zustimmend zur Kenntnis. Mit dem Digital-Pakt Schule unterstützt der Bund die Länder und Gemeinden bei ihren Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur. Die Digitale Bildung soll durch entsprechende Konzepte und die Anpassung von Lehrplänen umgesetzt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen der Burggemeinde Brüggen als Projektförderung und Anteilsfinanzierung 475.431 Euro zur Verfügung. 10 Prozent muss die Burggemeinde selbst aufbringen. Beatrix Schuren stellte klar, dass der Eigenanteil über das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ finanziert werden könne. Über den DigitalPakt werden vier Bereiche gefördert: Zum einen die IT-Grundstruktur in Form von Internetanschluss, digitaler Vernetzung, WLAN-Versorgung in den Schulen. Digitale Arbeitsgeräte sind ein weiterer Fördergegenstand. Schulgebundene mobile Endgeräte wie Notebooks, Laptops, Tablets samt Zubehör decken den dritten Bereich der Fördergegenstände ab.

Das Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2024. Zuwendungsvoraussetzung für den Erhalt des Fördergeldes ist ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept. Darin wird eine Bestandsaufnahme dessen, was derzeit in den Schulen vorhanden und genutzt wird, angefertigt, die angestrebten Maßnahmen dargestellt und begründet und die Ausstattungsvarianten beschrieben. Darüber hinaus müssen Konzepte zur Sicherstellung von Betrieb, Wartung und IT-Support formuliert werden.

Die Vertreter des Schulausschusses sind der Meinung, dass durch einen externen Dienstleister ein Medienentwicklungsplan erstellt werden sollte. Über die Kosten für die Erstellung konnte Beatrix Schuren nichts sagen. Wilfried Bouscheljong, Leiter der Abteilung Bildung, Jugend, Sport, Soziales, betonte, dass ein externer Berater den Schulen kein Konzept überstülpen dürfe.