Kultur in Rommerskirchen: Gillbachbühne probt für britische Komödie

Kultur in Rommerskirchen : Gillbachbühne probt für britische Komödie

Seit Anfang Oktober laufen die Proben für das Stück „Kille Kille". Ende November wird die Bühne aufgestellt.

Wie es der Kalender will, wird die 33. Theatersaison bei der Gillbachbühne 2020 bereits sehr früh beginnen. Am Freitag, 3. Januar, hebt sich um 20 Uhr der Vorhang für das Stück „Kille Kille“ des britischen Autors Derek Benfield (1926-2009), die Horst Johanning ins Deutsche übertragen hat. Für den Zweiakter mit acht Darsteller(innen) laufen die Proben seit Anfang Oktober. Zwei Mal wöchentlich trifft sich das Team in der Turnhalle, die diesmal bereits am 30. November vollends zum Theatersaal werden soll: Dann nämlich wird die Bühne aufgestellt, so dass unter „Echtbedingungen“ geprobt werden kann.

Ausgesucht hat das Stück Tanja Stephan, die zum zweiten Mal als Regieassisten fungiert. Sie schätzt den britischen Humor, der diesmal in seiner schwärzesten Variante zu bewundern sein wird. Eigentlich ist das Heim von Jane und Andrew ja friedlich und beschaulich, was die Idylle jedoch trübt, sind permanente Todesfälle. Erst stürzt der Fensterputzer von der Leiter, dann erwischt es den Fernsehtechniker, und auch der Gasableser verlässt das Haus nicht lebend. Genug Gründe also, die Gäste zu verschrecken und dem Schwiegersohn in spe die gute Laune zu verderben – ganz im Gegensatz zum Publikum, das viele Gründe finden wird, sich bestens zu amüsieren.

Tanja Stephan stand 2016 beim 30-Jahr-Jubiläum der Gillbachbühne erstmals auf der Bühne. Nach einem zweiten Auftritt im Folgejahr war sie bei den beiden folgenden Stücken Regieassistentin von Helmut Schmitz, der ersten Aufführung 1987 Regie führt. „Beides ist nicht vergleichbar“, sagt Stephan, die großen Spaß am Regiefach hat, indes nicht ausschließt, auch wieder als Schauspielerin zu agieren, „wenn sich eine Rolle ergibt“. Die bisherigen Proben verliefen „super“, sagt sie, worin ihr Helmut Schmitz beipflichtet, der einmal mehr mit Argusaugen die bisherigen Darbietungen des achtköpfigen Ensembles überwacht. Das besteht aus Christa Korschefsky, Gabi Schmitz, Ingrid Schmitz, Claudia Tilmer , Bernd Bausen, Marco Küx, Herbert Schroers und Jochen Steinbis, die fast durchweg über jahrzehntelange Bühnenerfahrungen verfügen. Gespielt wird das neue Stück an fünf Abenden.

Nach der Premiere am 3. Januar geht es tags darauf samstags um 19 Uhr weiter und am Sonntag, 5. Januar, geht es bereits um 17 Uhr los. Am Freitag, 10. Januar, ist wieder um 20 Uhr Beginn und die letzte Aufführung am Samstag, 11. Januar, beginnt um 17 Uhr. Traditionell dürften alle Aufführungen ausverkauft sein. Der Vorverkauf findet am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, ab 11 Uhr in der Turnhalle statt.