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Alpen: "Dem Wendler" gehört die Nacht

Alpen : "Dem Wendler" gehört die Nacht

Grandioser Schützenfest-Auftakt in Bönning-Rill: Als der "König des Popschlagers" kam, brach Jubel los und die Handykameras wurden gezückt.

Im Festzelt an der Römerstraße herrschte Superstimmung. Echtes Disco-Feeling. DJ Enrico sorgte mit "Malle-Mucke", Musik aus den Charts und aktuellen Schlagern für richtige Partystimmung - die "Bönninger Schlagernacht" bildete den grandiosen Auftakt zum Schützenfest der St.-Heinrich-Bruderschaft.

Und es ging noch mehr: Gegen 23 Uhr stieg die Spannung, die Fans warteten auf das Highlight des Abends: den Auftritt des "Königs des Popschlagers". "Wendler, Wendler, wir woll'n den Wendler seh'n", skandierten sie lautstark. Und als DJ Enrico den Stargast ankündigte, brach frenetischer Jubel los, alle Handykameras wurden eingeschaltet.

"Wo seid ihr denn? Ich will eure Hände sehen" - Schlagerstar Wendler sprach das Publikum direkt an und zog sofort alle in seinen Bann. Der Funke sprang über, jeder kannte die Songs und bereits beim ersten Lied - der Liebesgeschichte mit Nina - stimmten alle fröhlich und textsicher ein. Weiter ging's: "Wollt ihr mit dem Wendler Achterbahn fahr'n? Wer ist dabei? Einsteigen! Hände oben und here we go!" Der versierte Entertainer aus Dinslaken begeisterte mit dem typischen "Wendler-Discofox-Sound" und intonierte: "Wenn alle Stricke reißen und es keine Zukunft für uns gibt."

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Sechs junge Damen feierten bei der Schlagernacht den Junggesellinnen-Abschied von Sabine, die ihren Nachnamen nicht verraten wollte. Als "Flotte Bienen" wollten sie zünftig Party feiern, und zu ihren Lieblingssongs zählte "Sie liebt den DJ". Natürlich gehörte auch dieser Erfolgsschlager zum Repertoire des "Wendlers", denn im April 2007 schaffte er damit den Einstieg in die Media-Control-Charts, verriet Wendler-Fan Ela aus der fröhlichen Damenriege.

Auf Initiative von Enrico Linz, stellvertretender Brudermeister, konnte die Supershow in Bönning-Rill stattfinden. Bereits im Herbst hatte er Kontakt zu einer Agentur aufgenommen, überzeugte den Vorstand, und Brudermeister Andreas Költgen zeigte sich von der Idee fasziniert.

Für gute Stimmung sorgte auch das traditionelle "Hein-Blöd-Schießen", das seit 1969 ausgerichtet wird und um 20 Uhr am Schießstand mit der pneumatischem Armbrust startete. Vogelbauer Heinrich Heilen hatte die spezielle Konstruktion konzipiert. Um 22.05 Uhr kürte man Doris Angenendt als Siegerin und überreichte den Hein-Blöd-Orden. "Es hat Spaß gemacht", sagte die 19. Ordensträgerin. Die Schießaufsicht übernahmen Michael Kolkenbrock und Ludwig Henkel.

(wawi)